*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Operator (EDV)

Datenbasis: 133 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.148 € 3.501 € 4.613 €
Baden-Württemberg 3.135 € 3.948 € 4.640 € Jobs Operator (EDV)
Bayern 1.697 € 3.125 € 4.491 € Jobs Operator (EDV)
Berlin 1.921 € 3.131 € 4.125 € Jobs Operator (EDV)
Brandenburg 1.636 € 2.667 € 3.514 € Jobs Operator (EDV)
Bremen 2.064 € 3.364 € 4.432 € Jobs Operator (EDV)
Hamburg 2.279 € 3.714 € 4.894 € Jobs Operator (EDV)
Hessen 1.959 € 3.036 € 4.618 € Jobs Operator (EDV)
Mecklenburg-Vorpommern 1.579 € 2.574 € 3.392 € Jobs Operator (EDV)
Niedersachsen 1.960 € 3.194 € 4.208 € Jobs Operator (EDV)
Nordrhein-Westfalen 2.575 € 3.501 € 6.127 € Jobs Operator (EDV)
Rheinland-Pfalz 1.807 € 2.946 € 3.882 € Jobs Operator (EDV)
Saarland 2.042 € 3.329 € 4.386 € Jobs Operator (EDV)
Sachsen 1.652 € 2.693 € 3.548 € Jobs Operator (EDV)
Sachsen-Anhalt 1.619 € 2.639 € 3.477 € Jobs Operator (EDV)
Schleswig-Holstein 1.887 € 3.075 € 4.052 € Jobs Operator (EDV)
Thüringen 1.679 € 2.736 € 3.605 € Jobs Operator (EDV)

Operator (EDV):

1. Gehalt

Als Operator (EDV) liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.501 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 133 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.148 € beginnen, Operators (EDV) in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.613 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.075 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.948 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Operator (EDV) in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.636 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.002 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.128 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.503 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.948 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.948 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.568 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.279 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.948 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

EDV-Operatoren verantworten in allen Wirtschaftsbereichen Rechnersysteme und störungsfreie Datenverarbeitung. Sie überwachen und konfigurieren alle in einem Betrieb vorhandenen Programmverarbeitungen. Ihr Arbeitsplatz liegt in Büroräumen oder Rechenzentren. Wer sich für den Beruf des/der Operators /-in EDV interessiert, schließt eine Lehre in einem einschlägigen Ausbildungsberuf ab. Eine direkte Ausbildung als Operator /-in EDV gibt es am Markt nicht.

Ein geeigneter, drei Jahre währender Ausbildungsberuf ist Fachinformatiker /-in Systemintegration. Die Lehre wird im dualen System angeboten. Auszubildende erlernen die Praxis im Ausbildungsbetrieb und besuchen wöchentlich eine Berufsschule. Die anerkannte Ausbildung endet mit einer IHK-Prüfung. Bewerber weisen gute Noten in den Schulfächern Mathematik, Informatik/EDV und Englisch nach. Ausbildungsbetriebe stellen in der Regel Bewerber mit Hochschulreife ein.

In der Lehrzeit erlangen die Auszubildenden Kompetenzen in relevanten Themen wie

  • Datenschutz,
  • Datenbankadministration,
  • Internet- und Intranettechnik,
  • EDV-Andwender-Training,
  • Kommunikationstechnik,
  • Netzwerkmanagement,
  • Softwareengineering.

Gerade im Bereich der IT-Technik nimmt der Fortschritt rasche Entwicklungen vor. Um ihr Fachwissen stets auf dem aktuellen Stand zu halten, besuchen EDV-Operatoren Seminare und Workshops. Die naheliegenden Themen sind Informatik und Informationstechnik. In den Bereichen Datenbankadministration oder Content-Management-Systeme (CMS) finden Operatoren EDV geeignete Spezialisierungsweiterbildungen. Für die Übernahme von Führungspositionen ist die weiterbildende Prüfung zum/zur Softwareentwickler /-in denkbar. Ein Hochschulstudium im Fach Informatik bietet sich für Hochschulzugangsberechtigte als berufliche Fortbildung an.

3. Studium

Wer eine Fachhochschul- oder allgemeine Hochschulreife besitzt, beginnt seinen/ihren beruflichen Werdegang als Operator /-in EDV mit einem Studium. Ein treffliches Studienfach ist Wirtschaftsinformatik. Das Fach ist ein Teilgebiet der gesamten Informatik und spezialisiert sich auf die Entwicklung von Informationssystemen für Unternehmen. Der Studiengang kombiniert Kenntnisse der Informatik mit Rubriken aus den Wirtschaftswissenschaften, beispielsweise der Betriebswirtschaftslehre.

Am Anfang des Studiums beschäftigen sich die Studenten mit Programmieren und Softwareengineering. Sie erarbeiten grundlegendes Basiswissen aus Volks- und Betriebswirtschaftslehre. Im Studienverlauf offerieren viele Hochschulen und Universitäten die Option der Spezialisierung in einem Bereich. Dazu gehören industrielle Anwendungssysteme oder Datenbankanwendungen. In jedem Fall benötigen die Studierenden gute Englischkenntnisse. Viele Lehrveranstaltungen und Vorlesungen werden auf Englisch abgehalten. Die Regelstudienzeit beträgt bis zum Bachelorabschluss meist sieben Semester. Studenten werden Experten für

  • Betriebliche Prozesse,
  • Informationssysteme,
  • Informationsmanagement,
  • Business Analytics,
  • E-Business,
  • Kundenmanagementsysteme und
  • Management-Informationssysteme.

Beliebt ist das Spezialfeld Medien im Bereich der Wirtschaftsinformatik. Einige Hochschulen verbinden die Problemstellungen der Medienindustrie mit den Lösungsansätzen der Wirtschaftsinformatik. Studenten befassen sich mit der Erforschung innovativer Geschäfts- und Dienstleistungsmodelle der Medienbranche. Diese setzen sie im Praxissemester in Unternehmen in die Realität um.

Ein alternatives Studienfach für künftige EDV-Operatoren bietet der Bachelorstudiengang Technische Informatik. Das Studium ist interdisziplinär und anwendungsorientiert. Studenten erlangen fundierte Sachkenntnisse in den Themen: Elektrotechnik, praktische Informatik, digitale Hardware, Mikrocomputer, Signalverarbeitung.

Studenten der Technischen Informatik studieren Computernetze und auch die klassischen Informatikfächer wie Programmierung und Softwareentwicklung. Sie entwickeln ebenfalls Betriebssysteme und Datenbanken. Studienabsolventen arbeiten häufig an der Schnittstelle von Hard- und Software. Sie sind Profis in der Programmierung und Verwendung von Embedded Systems. Moderne Programmiertechniken unter Einsatz von High-Speed-Netzen und Datenbanken sind vertraute Arbeitsgänge. Studenten der Technischen Informatik designen Algorithmen und digitale Filter für Signale und Bilder. Sie wirken mit bei der Steuerung industrieller Prozesse und unterstützen bei der Entwicklung von Netzwerkadministrationen.

4. Tätigkeit

Operatoren im Bereich EDV arbeiten an Großrechneranlagen oder Rechenzentren. Sie gewährleisten fehlerfreie Datenverarbeitungsvorgänge und steuern und warten Computersysteme. Die Verbesserung der betriebseigenen Datenverarbeitungsanlagen steht dabei im Fokus. Bei betrieblichen Netzwerken ist ein/e EDV-Operator /-in erste/r Ansprechpartner /-in für die entsprechenden Mitarbeiter. Nicht nur die Rechner brauchen Hilfestellung, auch die Menschen, die sie bedienen. Operatoren im Bereich EDV verfügen über gute Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Geduld. Sie kooperieren bei Bedarf mit Programmierern oder Technikern. EDV-Operatoren sorgen für Datensicherungen und unterbinden, dass schädliche Software das Betriebssystem beeinflusst. Sie finden Anstellungen bei

  • Betrieben der IT- DV- und Computerindustrie,
  • Unternehmen aus Chemie-, Kunststoff- und Pharmazieherstellung,
  • Firmen der Elektronik und Elektrotechnik,
  • Fahrzeugbauern,
  • Finanzdienstleistern und Banken,
  • Betrieben aus Gesundheit und Sozialwesen,
  • Handelsunternehmen,
  • Hochschulen und Universitäten,
  • Hotels,
  • Managementfirmen,
  • Rechts- und Steuerberatern,
  • Medienkonzernen,
  • Maschinenbaufirmen,
  • Öffentlichen Verwaltungen,
  • Verkehrsbetrieben,
  • Druckindustriebetrieben,
  • Textilindustriebetrieben.
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