Jobangebote für Patentingenieur / Patentingenieurin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Patentingenieur / Patentingenieurin

Datenbasis: 137 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.580 € 5.618 € 8.715 €
Baden-Württemberg 3.736 € 5.618 € 9.179 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Bayern 3.644 € 5.642 € 9.765 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Berlin 4.467 € 4.899 € 6.063 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Brandenburg 2.727 € 4.280 € 6.639 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Bremen 3.440 € 5.398 € 8.374 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Hamburg 4.861 € 6.168 € 8.352 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Hessen 4.197 € 6.072 € 7.754 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Mecklenburg-Vorpommern 2.632 € 4.130 € 6.407 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Niedersachsen 3.266 € 5.126 € 7.952 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Nordrhein-Westfalen 3.258 € 5.013 € 8.081 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Rheinland-Pfalz 3.521 € 5.525 € 8.571 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Saarland 3.404 € 5.342 € 8.287 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Sachsen 2.754 € 4.321 € 6.703 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Sachsen-Anhalt 2.699 € 4.235 € 6.570 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Schleswig-Holstein 3.144 € 4.934 € 7.654 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin
Thüringen 2.797 € 4.390 € 6.810 € Jobs Patentingenieur / Patentingenieurin

Patentingenieur / Patentingenieurin:

1. Gehalt

Als Patentingenieur liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.618 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 137 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.580 € beginnen, Patentingenieure in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 8.715 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.934 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.618 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Patentingenieur in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.950 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.746 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.980 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.604 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.738 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.049 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.528 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.715 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.641 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Da die Aufgaben von Patentingenieuren sehr umfassend und anspruchsvoll sind, ist der Beruf nur über ein entsprechendes Studium erlernbar. Die Berufsbezeichnung ist geschützt. Ausschließlich Absolventen eines Patentingenieurwesen-Studiums dürfen sich als Patentingenieur /-in bezeichnen. Studenten eines anderen ingenieurwissenschaftlichen Studiums können mit einer Weiterbildung im Patentwesen ebenfalls als Patentingenieur tätig werden.

Wer sich für den Beruf interessiert, aber keine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, kann über eine berufliche Ausbildung zum Patentanwaltsfachangestellten und einer anschließenden Weiterbildung Zugang zum Studium erhalten. Die Ausbildung geht über drei Jahre, rechtlich sind keine Zulassungsvoraussetzungen gegeben. Der Azubi lernt verschiedene Rechtsbereiche des Patentwesens kennen und beschäftigt sich mit Patentanmeldungen, Umschreibungen gewerblicher Schutzrechte und Löschungsverfahren. Zudem erhält er Kenntnisse im Rechnungswesen und in der Mandantenbetreuung und lernt Verwaltungsaufgaben im gewerblichen Rechtsschutz zu übernehmen. Darüber hinaus befasst er sich mit der Patentrecherche, der Patentdokumentation und den IP-Management.

Der Azubi legt eine Zwischenprüfung ab. Am Ende der Ausbildung durchläuft er eine Abschlussprüfung, die aus fünf Prüfungsbereichen und einem fallbezogenen Fachgespräch besteht. Nach anschließender Berufserfahrung kann die Person eine Prüfung als Rechtsfachwirt /-in absolvieren und sich für das Bachelorstudium qualifizieren. Eine weitere Möglichkeit, Zugang zum Studium zu erhalten, bietet sich über die Fortbildung zum Patentmanager an. Diese Weiterbildung findet unter anderem beim TÜV statt. Sie geht über mehrere Wochen und der Teilnehmer kann sie Voll- oder Teilzeit absolvieren.

Patentingenieure im gewerblichen Rechtsschutz müssen aktuelle Änderungen und Entwicklungen im Patentrecht, Markenrecht und anderen Rechtsbereichen kennen, um ihren Beruf erfolgreich ausüben zu können. Daher müssen sie ihr Fachwissen in Seminaren und Lehrgängen regelmäßig aktualisieren.

3. Studium

Wie erwähnt, ist der Zugang zum Beruf des Patentingenieurs nur über ein Studium des Patentingenieurwesens möglich. Der Bachelorstudiengang besitzt eine Regelstudienzeit von sieben Semestern. Bewerber benötigen ein Abitur oder Fachabitur. Der Studiengang ist zulassungsfrei.
Das Studium des Patentingenieurwesens vermittelt fundierte technische Kompetenzen in Maschinenbau und Elektrotechnik und umfangreiche juristische Inhalte sowie betriebswirtschaftliche und kommunikative Kenntnisse. Die technischen Fächer sind wichtig, da der Student im späteren Berufsleben mit Innovationen und technischen Entwicklungen zu tun hat, die er verstehen muss. Wenn er weiß, um welches Patent es sich genau handelt, kann er die Nutzungsrechte des Patents regeln und auswerten.

In den ersten beiden Semestern befasst sich der Student mit naturwissenschaftlichen Grundlagen. Im dritten und vierten Semester vertieft er seine Kenntnisse in Technik, Patentwesen, Recht und Betriebswirtschaft. Anschließend findet das Praxissemester statt. Dort kann der Student sein erworbenes Fachwissen in einem Unternehmen oder einer Kanzlei des Patentrechts anwenden und erste Berufserfahrung gewinnen. In den letzten beiden Semestern vertieft der Student die rechtlichen Aspekte des Patentwissens intensiv und lernt, anhand umfassender Analysen und Recherchen, herauszufinden, ob eine technische Innovation tatsächlich eine Neuheit darstellt. Die wichtigsten Fächer des Studiengangs Patentingenieurwesen sind:

  • Mathematik,
  • Physik,
  • Elektrotechnik,
  • Informatik,
  • Maschinenbau,
  • Technische Mechanik,
  • Konstruktion,
  • Chemie,
  • Werkstofftechnik,
  • Privatrecht,
  • Öffentliches Recht,
  • Patentrecht,
  • Technische Produktentwicklung,
  • Automatisierungstechnik,
  • Thermodynamik,
  • Verfahrenstechnik,
  • Werkstoffkunde,
  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Patentmanagement,
  • Marketing,
  • Juristisches Englisch
  • Qualitätsmanagement.

Am Ende des Studiums verfasst der Student eine wissenschaftliche Bachelorarbeit, die Problemstellungen des Patentwesens beinhaltet. Im Anschluss muss der Studierende einen weiterführenden Masterstudiengang durchlaufen, damit er den Beruf des Patentingenieurs ausüben kann. Der Student erhält Kenntnisse über die Überführung und Entwicklung von Schutzrechten und vertieft sein Rechtswissen im Arbeitsrecht, Wirtschaftsrecht und Verfahrensrecht. Weiterhin befasst er sich mit dem Projektmanagement, der Forschung und Entwicklung sowie dem Produktmanagement, um später in einem Unternehmen die Patientenabteilung führen zu können.

4. Tätigkeit

Wie die Berufsbezeichnung schon erkennen lässt, beschäftigt sich ein/eine Patentingenieur /-in mit Patenten. Er berät hauptsächlich Unternehmen in Fragen des gewerblichen Rechtsschutzes und kümmert sich um das Patentmanagement. Dazu analysiert er die Erfindung, bewertet das wirtschaftliche Potenzial, fertigt Beschreibungen an und recherchiert, ob bereits Schutzrechte bestehen. Zudem beurteilt er, wie die Innovation bestmöglich gesichert werden kann und meldet ein Patent an. Bei bereits vorhandenen Patenten eines Unternehmens beobachtet er den Markt, um zu verhindern dass die Erfindung ohne Erlaubnis benutzt wird. Zu seinen weiteren Aufgaben zählt die Verwertung der Patente, die Vergabe von Lizenzen an andere Firmen und das Ausarbeiten von Lizenzverträgen. Der Patentingenieur besitzt profunde Kenntnisse des Arbeitnehmererfindungsgesetzes und vertritt bei Rechtsstreitigkeiten die Interessen des Unternehmens vor Gericht.

Patentingenieure arbeiten in der Patentabteilung eines Großunternehmens oder für einen externen Patentanwalt sowie für Verbände und Organisationen. Sie können auch in einer Forschungseinrichtung tätig oder bei einem Patentamt als Patentprüfer angestellt sein.