*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Servicemanager

Datenbasis: 51 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.666 € 4.824 € 8.187 €
Baden-Württemberg 2.933 € 5.308 € 9.008 € Jobs Servicemanager
Bayern 4.150 € 4.796 € 6.976 € Jobs Servicemanager
Berlin 2.495 € 4.514 € 7.661 € Jobs Servicemanager
Brandenburg 2.031 € 3.675 € 6.237 € Jobs Servicemanager
Bremen 2.562 € 4.635 € 7.866 € Jobs Servicemanager
Hamburg 2.828 € 5.117 € 8.684 € Jobs Servicemanager
Hessen 3.792 € 5.004 € 5.767 € Jobs Servicemanager
Mecklenburg-Vorpommern 1.960 € 3.546 € 6.018 € Jobs Servicemanager
Niedersachsen 2.432 € 4.401 € 7.469 € Jobs Servicemanager
Nordrhein-Westfalen 2.121 € 4.462 € 10.224 € Jobs Servicemanager
Rheinland-Pfalz 2.622 € 4.744 € 8.051 € Jobs Servicemanager
Saarland 2.535 € 4.587 € 7.785 € Jobs Servicemanager
Sachsen 2.050 € 3.710 € 6.296 € Jobs Servicemanager
Sachsen-Anhalt 2.009 € 3.636 € 6.171 € Jobs Servicemanager
Schleswig-Holstein 2.341 € 4.236 € 7.189 € Jobs Servicemanager
Thüringen 2.084 € 3.770 € 6.398 € Jobs Servicemanager

Service-Management / Servicemanager:

1. Gehalt

Als Service-Manager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.824 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 51 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.666 € beginnen, Service-Manager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 8.187 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.236 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.308 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Service-Manager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.242 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.623 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.659 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.068 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.664 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.664 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.028 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 5.004 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.945 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ohne Hochschulzugangsberechtigung bestehen kaum Chancen auf einen Studienplatz im Bereich Dienstleistungs- und Servicemanagement. In diesem Fall muss sich der Bewerber nach Alternativen umsehen. Ein geeignete Tätigkeit ist möglicherweise die des /-r IT-Kundenbetreuers /-in. Jedoch ist darauf hinzuweisen, dass in den meisten Fällen eine erste abgeschlossenen Berufsausbildung bzw. mehrjährige Berufserfahrung vorausgesetzt wird.

IT-Kundenbetreuer durchlaufen keine Berufsausbildung im klassischen Sinne. Vielmehr handelt es sich um ein Selbststudium. Es werden im Zuge einer sogenannten arbeitsprozessorientieren Weiterbildung Erfahrungen innerhalb des Betriebs gesammelt. Begleitet wird diese Lernphase von Workshops und Fachgesprächen mit fachlichen Beratern. Teilweise kommen berufsbegleitende Lehrgänge hinzu. Hier wird weiteres Fachwissen als Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit vermittelt.

Die Lernbereiche eines /-r angehenden Service-Managers /-in gliedert sich grob in zwei Thematiken auf. Zum einen ist es seine/ihre Aufgabe Störungen und Probleme innerhalb des IT-Systems zu lokalisieren und wenn möglich zu beheben. Ebenso wichtig ist aber auch die ständige Weiterentwicklung und Verbesserung des Kundenservices. Im Erfolgsfall wird die arbeitsprozessorientierte Weiterbildung gemäß der IT-Fortbildungsverordnung zertifiziert. Eine Prüfung ist nicht abzulegen. Es wird die Dokumentation der eigenen Arbeit an einem Projekt als Bewertungsgrundlage hinzugezogen. Ergänzt wird dies durch Fachgespräche, in denen die oben genannten Ausbildungsinhalte thematisiert werden.

Zu den Interessen und Fähigkeiten, die ein /-e angehende /-r Service-Manager /-in mitbringen sollte, zählt in erster Linie die Informatik. Da allerdings der Kontakt zum Kunden eine bedeutende Rolle spielt, sind gute Deutschkenntnisse und eine angemessene Ausdrucksfähigkeit unerlässlich. Kenntnisse in der englischen Sprache oder anderen Fremdsprachen können weiter Vorteile bringen. Ein /-e Service-Manager /-in ist noch lange nicht auf der höchsten Stufe der möglichen Karriereleiter angelangt. Diverse Weiterbildungsmaßnahmen stehen zur Auswahl. Empfehlenswert ist es, sich auf die Prüfung zum /-r IT-Entwickler vorzubereiten.

Die Weiterbildungsmaßnahme zum /-r Service-Manager /-in beinhaltet einen weiteren großen Pluspunkt: Absolventen können nun auch ohne Hochschulzugangsberechtigung ein Studium aufnehmen, z.B. im Bereich der Informatik.

3. Studium

Wer von Beginn an den Studiengang Dienstleistungs- und Servicemanagement wählt, steht zunächst vor einer weiteren richtungsweisenden Entscheidung. Denn der Studiengang wird an vielen deutschen Universitäten bzw. Fachhochschulen nicht nur in Form eines klassischen Studienmodells angeboten. Auch als dualer Studiengang ist er immer häufiger zu finden. So können nicht nur Praxistätigkeiten, sondern auch grundlegenden Berufsausbildungen ins Studium integriert werden. Manche werden parallel zum /-r Industriemechaniker /-in ausgebildet, andere zum /-r Mechatroniker /-in.

Innerhalb des 6-8 semestrigen Studiums werden sowohl betriebswirtschaftliche als auch technische Inhalte vermittelt. Zu den Pflichtmodulen gehören:

  • BWL, Finanzbuchhaltung, Kosten- und Leistungsrechnung,
  • Dienstleistungsbetriebslehre, -controlling, -marketing,
  • Customer Relationship Management, Beratung,
  • Konsum- und Verhaltensforschung, Käuferverhalten,
  • Wirtschaftsenglisch, Wirtschaftsrecht.

Es werden auf breiter Basis betriebswirtschaftliche Fähigkeiten vermittelt. Daher ist es möglich nach erfolgreichem Abschluss des Bachelors ein Masterstudium in diesem Bereich aufzunehmen. Zur Auswahl stehen unter anderem:

Jedoch wird gleichermaßen der Studiengang Dienstleistungs- und Servicemanagement als Master angeboten. Hier erfolgt zum einen eine Vertiefung der im Bachelor erworbenen Kenntnisse. Zum anderen können fachliche Spezialisierungen vorgenommen werden. So kann beispielsweise zwischen den Ausrichtungen Internationales Produkt- und Servicemanagement, Kundenbeziehungsmanagement, Business Travel Management oder Servicemarketing gewählt werden. Unabhängig von dieser Entscheidung sind gewisse Pflichtmodule zu belegen. Dazu gehören:

  • Finanzierung und Steuern,
  • Unternehmensrechnung und Controlling,
  • Leadership und Management,
  • Methoden der Marktforschung (Kaufverhalten analysieren etc.)
  • Auswertung von erhobenen Daten, Statistik,
  • Strategische Geschäftsentwicklung,
  • Unternehmensführung in der Dienstleistungsbranche.

Um ein Masterstudium im Bereich Dienstleistungs- und Servicemanagement aufnehmen zu können, muss ein erster berufsqualifizierender Abschluss vorliegen. Dies ist in den meisten Fällen der Bachelor. Teilweise führen die Universitäten zusätzlich eigene Auswahlverfahren durch. Aufgrund der betriebswirtschaftlichen Ausrichtung des Studiengangs sind mathematische Fähigkeiten auf einem angemessenen Niveau unverzichtbar. Zudem werden fundierte Englischkenntnisse benötigt, um englischsprachige Fachliteratur verstehen und sich auf dem internationalen Arbeitsmarkt zurechtfinden zu können. Ferner sollte das Wissen im Bereich der Informatik über grundlegendste Dinge hinaus gehen.

4. Tätigkeit

Die Service-Manager bzw. die Service-Managerinnen arbeiten bei Herstellern von Soft- oder Hardware, bei Call-Centern oder für Service-Hotlines. Dort sind sie z. B. für die telefonische Kundenbetreuung, für die Reparatur von Hardware beim Kunden oder für die Erstellung von Support Verträgen verantwortlich. Das Servicemanagement koordiniert den Kontakt zwischen dem Anbieter von Dienstleistungen oder Produkten und dem Kunden. Hierbei geht es um eine bestmögliche Betreuung der Kundschaft und Hilfe bei möglichen Problemen.

Die Aufgabe eines /-r Service-Managers /-in ist es dementsprechend, diverse Serviceaktivitäten zu planen und aufzubauen. Doch damit ist ihre/seine Arbeit nicht abgeschlossen. Es gilt nun das Servicesystem zu pflegen, auszubauen und bei Bedarf zu verbessern. Damit hinsichtlich der Kundenbindung die richtigen Entscheidungen getroffen werden, muss das Kundenverhalten mit entsprechenden Methoden erfasst, ausgewertet und analysiert werden. Mit diesem Wissen können Kundenangebote ausgearbeitet werden, die bestenfalls den entscheidenden Unterschied im Vergleich zu anderen Anbietern darstellen. Ferner delegieren Service-Manager Aufgaben an Mitarbeiter und überwachen die Einhaltung eines allgemeinen Qualitätsstandards. Die technische Seite der Tätigkeit kommt vor allem in der Betreuung der Rechnersysteme zum Ausdruck.

Das Einkommen liegt bei einem Service-Manager oder einer Service-Managerin bei einem Durchschnittsgehalt von etwa 48.000 EUR im Jahr bzw. einem Gehalt von 4.000 EUR im Monat. Um diesen Beruf auszuüben, wird meist eine Ausbildung oder ein Studium im Bereich der Informationstechnologie vorausgesetzt.

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