Jobangebote für Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion

Datenbasis: 181 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.585 € 4.459 € 7.346 €
Baden-Württemberg 3.450 € 4.983 € 8.537 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Bayern 2.419 € 4.630 € 7.528 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Berlin 2.001 € 4.951 € 8.447 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Brandenburg 1.969 € 3.397 € 5.596 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Bremen 2.484 € 4.285 € 7.059 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Hamburg 2.540 € 4.503 € 6.155 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Hessen 1.988 € 3.807 € 7.362 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Mecklenburg-Vorpommern 1.900 € 3.278 € 5.400 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Niedersachsen 3.388 € 3.867 € 5.078 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Nordrhein-Westfalen 2.608 € 4.882 € 7.187 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Rheinland-Pfalz 3.132 € 3.909 € 5.526 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Saarland 2.458 € 4.240 € 6.985 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Sachsen 1.988 € 3.430 € 5.651 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Sachsen-Anhalt 1.894 € 3.267 € 5.382 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Schleswig-Holstein 2.270 € 3.916 € 6.451 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion
Thüringen 2.110 € 3.640 € 5.997 € Jobs Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion

Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion:

1. Gehalt

Als Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.459 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 181 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.585 € beginnen, Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.346 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.916 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.983 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Gruppenleiter / Teamleiter - Produktion in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.320 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.805 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.834 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.802 Euro brutto
  • 45 Jahre = 5.078 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.863 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.803 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.965 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.940 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Bei dem/der Produktionsgruppenleiter /-in handelt es sich um keinen eigenständigen Ausbildungsberuf. Diese leitende Tätigkeit übernimmt in der Regel der Industriemeister eines Fachbereichs. Eine Technikerfortbildung in einem entsprechenden Produktionszweig wird häufig für die Ausübung des Berufs verlangt. Einige Betriebe setzen ein Hochschulstudium der Betriebs- oder Wirtschaftswissenschaften voraus. Ebenso können Diplom-Ingenieure als Produktionsgruppenleiter tätig werden. Neben einem fundierten fachlichen Wissen erfordert die Tätigkeit einen routinierten Umgang mit PPS-Systemen sowie Kommunikationsfähigkeit und Führungsqualitäten. Interessierte Personen können sich über ein Seminar oder einen Lehrgang Zusatzqualifikationen aneignen.

Egal, für welchen Ausbildungsweg sich die Person entscheidet, der einfachste Weg, um als Produktionsgruppenleiter arbeiten zu können, ist über eine Weiterbildung zum Industriemeister gegeben.

Die Weiterbildung ist bundesweit einheitlich geregelt und kann in verschiedenen Fachbereichen, wie Glas, Metall, Mechatronik, Lebensmittel, Kunststoff, Isolierung oder Textilwirtschaft absolviert werden. Die Dauer der Weiterbildung hängt vom Bildungsanbieter und der Unterrichtsform ab. Sie kann in Teilzeit, Vollzeit oder im Fernunterricht durchlaufen werden. Die Voraussetzung für die Zulassung zur Industriemeisterprüfung ist in der Regel eine Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf.

Die Weiterbildung vermittelt rechtsbewusstes Handeln und betriebswirtschaftliche Kenntnisse, wie Kalkulationsverfahren, Organisationsentwicklung, Kostenträgerrechnung und Controlling. Die Teilnehmer eignen sich fundierte technische und naturwissenschaftliche Kenntnisse an und lernen Methoden der Informatik, Kommunikation und Planung anzuwenden. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Führungsmethoden und entwickeln Lösungen für betriebliche Probleme. Der Unterricht beinhaltet auch berufs- und arbeitspädagogische Inhalte.

Inhalte der Ausbildung zum/zur Industriemeister /-in sind:

  • Betriebswirtschaft,
  • Rechnungswesen,
  • Kalkulation,
  • Recht,
  • Datenschutz,
  • Kommunikationsmethoden,
  • Naturwissenschaften,
  • Technische Fächer,
  • Statistik,
  • Führungsmethoden,
  • Planung und Organisation,
  • Berufliche Entwicklung,
  • Arbeitspädagogik.

Die Weiterbildung endet mit einer Meisterprüfung, die vier Prüfungsbereiche, ein Fachgespräch und eine praktische Aufgabe umfasst.
Anschließend können die Industriemeister eine Prüfung zum technischen Betriebswirt abschließen oder sich um eine Stelle als Produktionsgruppenleiter bewerben.

3. Studium

Produktionsgruppenleiter verfügen in der Regel über ein betriebswirtschaftliches Studium. Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften ist für den Zugang zur Tätigkeit am besten geeignet. Bewerber benötigen für die Zulassung ein Abitur. Die Regelstudienzeit liegt bei sechs Semestern. An den meisten Hochschulen ist der Studiengang mit einem NC zulassungsbeschränkt.

Das Studium der Wirtschaftswissenschaften vermittelt profunde wirtschaftliche Kenntnisse sowie fachliche, methodische, soziale und interkulturelle Kompetenzen. Die Studierenden lernen, wie die Abteilungen eines Betriebs zusammenspielen, wie man ein Unternehmen erfolgreich macht und wie man einen Betrieb steuert.

Die Studierenden eignen sich volkswirtschaftliche, betriebswirtschaftliche und informationstechnische Inhalte an und vertiefen ihr Wissen in Statistik, Recht und Didaktik. Sie bekommen einen Überblick über die wichtigsten Teilgebiete, wie die Produktion, das Marketing, den Vertrieb, das Management und das Personalwesen.
Gemeinsam mit anderen Studenten bearbeiten sie wirtschaftliche Problemstellungen in Arbeitsgruppen und führen Unternehmensplanspiele durch. Nach dem Grundstudium haben sie die Möglichkeit, sich in einem Bereich, wie Gesellschaftspolitik oder Soziologie, zu spezialisieren. Das Studium vermittelt internationale Betriebswirtschaftslehre und Fremdsprachen. Diese können die Studierenden in einem verpflichtenden Auslandsaufenthalt praktisch anwenden. Auch müssen die Studenten ein mindestens vierwöchiges Praktikum in einem Unternehmen absolvieren.

Am Ende des Studiums sind die Studenten in der Lage, wirtschaftswissenschaftliche und fachübergreifende Probleme darzustellen und diese mit wissenschaftlichen Methoden auszuwerten.

Die wichtigsten Inhalte des Studiengangs Wirtschaftswissenschaften sind:

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Volkswirtschaftslehre,
  • Wirtschaftsinformatik,
  • Recht,
  • Mathematik,
  • Statistik,
  • Quantitative Verfahren.

Abschluss des Studiums der Wirtschaftswissenschaften bildet die Bachelorarbeit, die aus einer eigenständigen, wissenschaftlichen Thesis besteht. Die Studenten müssen sie innerhalb von vier Monaten verfassen. Anschließend können sie ins Berufsleben eintreten. Wer als Produktionsgruppenleiter tätig werden will, sollte einen weiterführenden Masterstudiengang besuchen, der wirtschaftliche und technische Fächer miteinander kombiniert und auf die Tätigkeit gut vorbereitet. Mögliche Studiengänge sind Engineering Management, Wirtschaftsingenieurwesen, technisches Management, Industrial Engineering, Produktionsmanagement, Technologie- und Innovationsmanagement oder technische Betriebswirtschaft.

4. Tätigkeit

Die Produktionsgruppenleiter im Bereich der Industrie und Produktion organisieren, planen, überwachen und steuern die Produktionsabläufe innerhalb einer Gruppe beziehungsweise eines Teams nach Vorgaben hinsichtlich der Produktionsmenge, der Produktionsart und der Produktqualität. Zu ihren Tätigkeiten gehören die Mitarbeiterführung und die Einteilung der Teams. Sie überwachen darüber hinaus die Produktion anhand von Produktionsdaten und leiten bei Bedarf Korrektivmaßnahmen ein. Die Produktionsgruppenleiter sorgen für eine Optimierung der Fertigungsprozesse in Zusammenarbeit mit anderen Teams und Abteilungen und kümmern sich um die Entwicklung und das Produktmanagement. Dazu gehören die Disposition des Maschinen- und Anlageneinsatzes sowie das Ausnutzen der Maschinenkapazitäten. Weiterhin kümmern sie sich um die benötigten Mengen an Rohstoffen, Hilfs- und Zusatzstoffen. Sie sorgen dafür, dass die Produktionsziele erreicht werden und übernehmen Aufgaben im Qualitätswesen und Management. Auch sind sie in ihrem Zuständigkeitsbereich für die Einhaltung rechtlicher Bestimmungen verantwortlich. Die Produktionsgruppenleiter sind fachlicher Ansprechpartner und unterstützen die Mitarbeiter bei ihrer Weiterentwicklung.