Jobangebote für Holzbearbeitungsmechaniker (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Holzbearbeitungsmechaniker

Datenbasis: 166 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.810 € 2.710 € 4.052 €
Baden-Württemberg 1.837 € 2.879 € 3.955 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Bayern 2.012 € 2.827 € 4.267 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Berlin 1.611 € 2.412 € 3.606 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Brandenburg 1.404 € 2.102 € 3.143 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Bremen 1.763 € 2.640 € 3.947 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Hamburg 1.674 € 2.506 € 3.747 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Hessen 2.095 € 3.137 € 4.690 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.714 € 2.066 € 2.424 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Niedersachsen 1.668 € 2.600 € 4.027 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Nordrhein-Westfalen 1.784 € 2.813 € 5.071 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Rheinland-Pfalz 2.439 € 2.756 € 2.948 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Saarland 1.960 € 2.935 € 4.388 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Sachsen 1.876 € 2.260 € 2.920 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Sachsen-Anhalt 1.365 € 2.043 € 3.055 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Schleswig-Holstein 1.858 € 2.351 € 2.820 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker
Thüringen 1.370 € 2.051 € 3.067 € Jobs Holzbearbeitungsmechaniker

Holzbearbeitungsmechaniker / Holzbearbeitungsmechanikerin:

1. Gehalt

Als Holzbearbeitungsmechaniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.710 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 166 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.810 € beginnen, Holzbearbeitungsmechaniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.052 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.351 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.879 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Holzbearbeitungsmechaniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.412 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.814 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.813 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.645 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.888 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.607 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.610 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.809 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.111 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

In der Sägeindustrie bedienen die Holzbearbeitungsmechaniker Fräsen, Hobel, Sägen und andere Anlagen. In der Hauptsache verarbeiten sie die Rohware Holz zu Holzbauteilen. Wer gerne mit Holz umgeht, kann sich in der holzverarbeitenden Industrie um einen Ausbildungsplatz bewerben.

Holzbearbeitungsmechaniker /-in ist ein anerkannter Lehrberuf. Die Ausbildung dauert regelgemäß drei Jahre. Bewerber sollten einen Hauptschulabschluss oder die mittlere Reife vorweisen. Gute Schulnoten in den Disziplinen Mathematik, Physik und Werken sind bei der Bewerbung von Vorteil. Bei der praktischen Arbeit mit Holz bedarf es Handgeschick und räumlichem Vorstellungsvermögen. Interessenten sollten eine hohe Aufmerksamkeit und Beobachtungsgenauigkeit haben, um Maschinen bei der Holzbearbeitung kontrollieren zu können. Technisches Verständnis für die Handhabe einfacher und komplizierter Werkzeuge und Geräte ist dienlich.

Während dieser Ausbildung steht die Sortierung, Vermessung, Kontrolle und Einteilung von Holz und benötigten Rohmaterialien auf dem Ausbildungsplan. Auch Transport, Pflege und Lagerung gehören zu diesem Ausbildungsberuf. Daneben liegt der Fokus auf Maschinen, Anlagen und Geräten, die der /die Holzbearbeitungsmechaniker /-in sowohl einrichtet als auch bedient und instand hält. Neben der Durchführung von Messungen und der Anfertigung technischer Unterlagen steht auch die Einstellung von Steuer- und Regeleinrichtungen auf dem Stundenplan.

Die Auszubildenden haben zudem Unterricht in allgemeinbildenden Fächern wie Wirtschaftskunde und Deutsch. Sie lernen, wie sie Holz auf natürlichem Wege trocknen und Werkzeuge reparieren. Die Themen Umweltschutz und Holzschutzmaßnahmen stehen ebenfalls auf dem Lehrplan.

Mit Aufstiegsweiterbildungen erreichen Holzbearbeitungsmechaniker beruflichen Fortschritt. Eine branchenspezifische weiterführende Prüfung bringt den Titel Industriemeister /-in Bereich Holz. Wer eine Hochschulzugangsberechtigung besitzt, kann ein Studium im Fach Holztechnik abschließen.

Weitere Details zum Gehalt in der Ausbildung als Holzbearbeitungsmechaniker/-in.

3. Studium

Ein Hochschulstudium im Fach Holztechnik ist eine gute Ausbildungsmöglichkeit für eine spätere berufliche Tätigkeit in Sägewerken. In der Holztechnik erwerben Studenten einen Abschluss als Bachelor of Science. In der Regel benötigen sie für ein Vollzeitstudium sechs Semester. Generell beschäftigt sich der Bereich der Holzwirtschaft mit der ökonomischen Verwendung von Holz. Holz ist nach wie vor ein elementarer Rohstoff. Er findet Verwendung beim Bau von Gebäuden und der Herstellung von Papier. Vielen Möbeln und Musikinstrumenten liegt der Baustoff Holz zugrunde. Zusätzlich dient Holz als Energieträger. Die weitgefächerte Verwendung von Holz bedingt, dass das Studienfach ein umfangreiches Forschungsgebiet darstellt. Die Holzwirtschaft ist nah verbunden mit anderen naturwissenschaftlichen Feldern. Ebenso ist sie mit Wirtschaft und Technik eng verknüpft. Eine wichtige Rolle in der Holzwirtschaft spielt die Forstwissenschaft. Hier geht es um die Nutzung von Wäldern.

Im Studienfach Holztechnik wandeln die Studenten Holz in diverse Endprodukte um. Das können beispielsweise Schnittholz oder Holzdübel sein. Auch die Produktion von Möbelstücken ist ein Thema des Studiums. Die ersten Studiensemester enthalten Grundwissen aus den Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Die Hochschulen bieten Fächer wie

  • Chemie,
  • Physik,
  • Mathematik,
  • Verfahrenstechnik,
  • Produktionstechnik,
  • Holz- und Forstwirtschaft

an. Im fortschreitenden Studium spezialisieren sich viele Studenten anhand ihrer persönlichen Präferenzen und Talente und der zur Verfügung stehenden Unterrichtsfächer. Typische Spezialisierungsbereiche sind

  • Holzbiologie,
  • Anlagenautomatisierung,
  • Möbelbau.

Sogar die Vertiefung im wirtschaftlichen Aspekt der Holzindustrie ist denkbar. Studenten belegen die Fächer Unternehmensführung und Marketing.

Wer das Studium geschafft hat, findet meist Anstellung in Sägewerken oder ähnlichen holzverarbeitenden Unternehmen. Etliche Studienabsolventen wirken in der Holzindustrie, wo sie die Produktion von Bauteilen oder kompletten Möbelstücken verantworten. Mit einer Spezialisierung auf technischem Gebiet arbeiten einige Studenten gar in der chemischen Industrie. Diese befasst sich vorrangig mit der Entwicklung und Herstellung von Holzschutzmitteln, Lacken und Farben.

4. Tätigkeit

Üblicherweise finden Holzbearbeitungsmechaniker Beschäftigung in der Sägeindustrie. Beliebte Arbeitgeber sind Unternehmen der Hobel-, Holzleimbau oder Holzwerkstoffindustrie. Auch Möbelbauer und Produzenten von Holzbearbeitungsmaschinen haben Einsatzmöglichkeiten für Holzbearbeitungsmechaniker. Ausgebildete Holzbearbeitungsmechaniker fürchten Staub und Sägemehl nicht. Sie tragen Schutzkleidung wie Brillen, Handschuhe und Sicherheitsschuhwerk. Vielfach ist der Arbeitsort von Holzbearbeitungsmechanikern in einer großen Werkshalle untergebracht. Der Lärmpegel ist meist hoch, dafür benötigen die Mechaniker entsprechenden Gehörschutz. Die Arbeit mit Holz ist oft körperlich belastend. Die Bedienung von Sägen, Fräsen und Hobelmaschinen geht mit einem gewissen Risikopotenzial einher. Holzbearbeitungsmechaniker müssen immer aufmerksam und sorgfältig sein. Die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften gehört zum Arbeitsalltag.

Die Verarbeitung des wertvollen Rohstoffes Holz setzen die Mechaniker umweltbewusst und ökonomisch um. Neben der Bearbeitung von Holz übernehmen sie die Pflege von Maschinen und Geräten. Sie schärfen Sägeblätter und säubern Hobelanlagen. Das fertig bearbeitete Holz prüfen sie auf Fehler. Die Kontrolle von Abmessungen fertiger Bauteile zählt in ihren Aufgabenbereich. Holzbearbeitungsmechaniker verpacken und kennzeichnen ihre vollbrachten Produkte. Sie lagern sie fachgerecht ein oder bereiten sie zum Versand vor.