*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Holztechniker

Datenbasis: 30 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.527 € 2.899 € 4.425 €
Baden-Württemberg 3.149 € 3.613 € 5.515 € Jobs Holztechniker
Bayern 2.769 € 3.125 € 4.491 € Jobs Holztechniker
Berlin 2.365 € 2.713 € 4.141 € Jobs Holztechniker
Brandenburg 1.925 € 2.208 € 3.370 € Jobs Holztechniker
Bremen 2.429 € 2.786 € 4.253 € Jobs Holztechniker
Hamburg 2.392 € 2.744 € 4.188 € Jobs Holztechniker
Hessen 2.924 € 3.355 € 5.121 € Jobs Holztechniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.858 € 2.131 € 3.253 € Jobs Holztechniker
Niedersachsen 2.306 € 2.645 € 4.037 € Jobs Holztechniker
Nordrhein-Westfalen 2.330 € 2.789 € 3.047 € Jobs Holztechniker
Rheinland-Pfalz 2.754 € 3.159 € 4.822 € Jobs Holztechniker
Saarland 2.403 € 2.757 € 4.208 € Jobs Holztechniker
Sachsen 1.944 € 2.230 € 3.404 € Jobs Holztechniker
Sachsen-Anhalt 1.905 € 2.185 € 3.335 € Jobs Holztechniker
Schleswig-Holstein 2.081 € 2.387 € 3.643 € Jobs Holztechniker
Thüringen 1.974 € 2.265 € 3.457 € Jobs Holztechniker

Holztechniker:

1. Gehalt

Als Holztechniker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.899 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 30 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.527 € beginnen, Holztechniker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.425 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.387 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.613 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Holztechniker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.736 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.728 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.824 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.190 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.014 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.125 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.728 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.014 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.769 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf des/der Holztechniker /-in ist ein Weiterbildungsberuf, dessen Lehrinhalte in drei verschiedenen Varianten vermittelt werden. Die Bezeichnung der Weiterbildungsmaßnahme lautet Techniker /-in für Holztechnik und wird ohne thematischen Schwerpunkt bzw. alternativ in den folgenden zwei Schwerpunkten mit den jeweiligen Ausbildungsinhalten angeboten:

  • ohne Schwerpunkt: Mathematik, Produktentwicklung, Fertigungs- und Konstruktionstechnik, Werkstofftechnologie, Betriebsorganisation und Betriebswirtschaft, Betriebstechnik.
  • Schwerpunkt Möbelbau und Raumgestaltung: Entwurf und Konstruktion von Einbaumöbeln und Objekten sowie von Einzel- und Serienmöbeln, Planung und Vorbereitung von Fertigungsabläufen, Planung und Gestaltung von betrieblichen Strukturen, technische Dokumentation, Einzelteilkonstruktion mit CAD.
  • Schwerpunkt Modell- und Formenbau: Projektplanung (Projektstrukturplan, Personal, Kosten, Kapazität, Sachmitteleinsatz), Überwachung und Steuerung des Projekts, Projektdokumentation, Qualitätsmanagement, Konstruktion und Bearbeitung mittels Konstruktionsprogrammen sowie Anlagen zur Materialbearbeitung, Kalkulation von Preisen unter Berücksichtigung von Modell und Form, Konstruktion (unter Berücksichtigung von Material- und Kenngrößen sowie der Bauteilausprägung), Fertigung mit entsprechenden Verfahren und Techniken, Strukturierung und Einhaltung vorgegebener Abläufe, Überwachung und Optimierung von Fertigungsprozessen, Beachtung von Richtlinien des Sicherheitsmanagements (Qualitätssicherheit, Umweltsicherheit, Arbeitssicherheit), Abrechnungen.

Da es sich bei der Technikerausbildung um eine Weiterbildung handelt, ist eine abgeschlossene Berufsausbildung Grundvoraussetzung. Klassische Ausbildungsberufe, die einen entsprechenden Fachbezug haben, sind die Ausbildung zum/zur Holzbearbeitungsmechaniker /-in und die zum/zur Holzmechaniker /-in. Ebenso möglich sind die thematisch etwas weiter entfernten Ausbildungen zum/zur Tischler /-in und zum/zur Zimmerer/-in.

3. Studium

Grundsätzlich handelt es sich bei dem/der Holztechniker /-in um einen Weiterbildungsberuf, der kein Studium voraussetzt. Wer indes über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Studium im Bereich Holztechnik absolvieren. Dieses wird in grundständiger und weiterführender Form angeboten und umfasst die folgenden Studieninhalte:

➤ das grundständige Studium der Holztechnik: Technik (Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Energietechnik, Fertigungstechnik, Holzwerkstofftechnik, Informationstechnik), Chemie, Statik, Festigkeitslehre, Mechanik, Maschinenkunde, Werkstoffkunde, BWL (Management, Unternehmensführung), CAD, CNC, Schadstoffe, Logistik.

➤ das weiterführende Studium der Holztechnik: Mechanik, Festigkeitslehre, Bauphysik, Holz- /Verbundbau, Innenausbau, Modellbildung, mathematische Optimierung, Produktentwicklung /-prüfung, Produktion, Logistik, Statistik, Werkstofflehre, Holztechnologie, Arbeitswissenschaften, energieeffizientes Bauen, Entwurf und Gestaltung, Holzmodifikation, Verklebungstechnologie, Unternehmensplanung.

Eine Studienalternative ist das Studium der Holzwirtschaft, das – wie der Name schon vermuten lässt – das Thema Herstellung und Vermarktung stärker in den Fokus rückt als der stark technisch ausgerichtete Studiengang Holztechnik. Auch das Studium der Holzwirtschaft wird in grundständiger und weiterführender Variante angeboten. Dabei gilt es folgende Inhalte zu erlernen:

➤ Inhalte des grundständigen Studiums: Holz- und Forstwirtschaft, Mathematik, Naturwissenschaften (Biologie, Physik, Chemie), Holzbearbeitung, Holzmarkt und Holzwirtschaft, Holzverwendung, Holztechnologie, Werkstofflehre und Konstruktion, Verfahrenstechnik, BWL.

Wer allerdings seinen Themenschwerpunkt nicht auf die Holzwirtschaft legen möchte, sondern sich stärker im Maschinen- und Anlagenbau spezialisieren will, der kann auch Maschinenbau, Produktionstechnik oder Verfahrenstechnik studieren, muss dann aber auf die enge Verzahnung zum Rohstoff Holz verzichten. Diese Studiengänge gelten als Alternative zum Studium der Holztechnik. Die Alternativen zum Studium der Holzwirtschaft hingegen sind stark betriebswirtschaftlich orientiert: Wirtschaftswissenschaften, (Internationale) Wirtschaft, Handelsbetriebswirtschaft, Unternehmensberatung, Betriebswirtschaftslehre, Unternehmensführung und Management.

4. Tätigkeit

Holztechniker arbeiten in Betrieben der Holzbe- und -verarbeitung, in der Möbelherstellung und in Firmen, die im Messebau, im Schiffs- und Bootsbau oder im Aus- und Hochbau tätig sein. Wer die Weiterbildung absolviert hat, übernimmt im Betrieb Fachaufgaben aus den Bereichen Technik (Produktion, Montage, Fertigung, Entwurf von Holzmöbeln), Organisation (Arbeitsvorbereitung, Produktionsplanung, Fertigungsplanung, Terminplanung) und Betriebswirtschaftslehre (Projektierung, Kalkulation). Neben der Fertigung von Produktionsplänen sind Holztechniker stark in die Überwachung der einzelnen Arbeitsschritte eingebunden. Qualitätskontrollen und die Optimierung der Arbeitsprozesse zugunsten von Qualität und Kosten stehen oft im Fokus. Auch die Führung und Qualifizierung von Mitarbeitern gehört zu ihrem Aufgabengebiet. Rein fachlich betrachtet übernehmen sie auch die Designarbeiten an Holzprodukten.

Nicht selten arbeiten Holztechniker in einer Führungsposition und übernehmen dabei die Verantwortung für ein Team. Durch die Fortbildung stehen Holztechnikern auch Aufgaben

  • in der Entwicklung und Forschung,
  • im Einkauf,
  • in der Werbung,
  • in der Kundenberatung und Kundenakquise
  • sowie im Sicherheitswesen

offen. Grundsätzlich bewegt sich der Holztechniker ein wenig weg aus der rein auf Produktion ausgelegten Praxis.

Das Einstiegsgehalt für diese Tätigkeit liegt bei 2000 Euro, die als monatlicher Lohn ausgezahlt werden. Das Durchschnittsgehalt kann mit ungefähr 2900 Euro angegeben werden, die ein Holztechniker in der Regel verdient. Bis zu 4000 Euro im Monat als maximales Einkommen sind ebenfalls möglich, sodass hier ein maximaler Stundenlohn von 25 Euro möglich ist.

Gehaltsvergleich.com möchte dir in Zukunft neue Jobs direkt im Browser anzeigen.
Nein Danke
Alles klar