*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Werkstattmeister

Datenbasis: 2.041 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.377 € 3.255 € 4.882 €
Baden-Württemberg 2.766 € 3.677 € 5.295 € Jobs Werkstattmeister
Bayern 2.500 € 3.320 € 4.557 € Jobs Werkstattmeister
Berlin 2.015 € 2.946 € 4.717 € Jobs Werkstattmeister
Brandenburg 2.175 € 2.698 € 3.475 € Jobs Werkstattmeister
Bremen 2.206 € 2.852 € 4.816 € Jobs Werkstattmeister
Hamburg 2.485 € 3.296 € 6.413 € Jobs Werkstattmeister
Hessen 2.441 € 3.334 € 5.033 € Jobs Werkstattmeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.859 € 2.398 € 3.200 € Jobs Werkstattmeister
Niedersachsen 2.467 € 3.125 € 4.751 € Jobs Werkstattmeister
Nordrhein-Westfalen 2.426 € 3.354 € 5.232 € Jobs Werkstattmeister
Rheinland-Pfalz 2.548 € 3.197 € 5.151 € Jobs Werkstattmeister
Saarland 2.603 € 3.164 € 5.335 € Jobs Werkstattmeister
Sachsen 2.077 € 2.616 € 4.203 € Jobs Werkstattmeister
Sachsen-Anhalt 2.216 € 2.626 € 4.851 € Jobs Werkstattmeister
Schleswig-Holstein 2.412 € 3.279 € 4.575 € Jobs Werkstattmeister
Thüringen 1.915 € 2.640 € 3.621 € Jobs Werkstattmeister

Werkstattmeister:

1. Gehalt

Als Werkstattmeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.255 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 2.041 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.377 € beginnen, Werkstattmeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.882 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.279 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.677 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Werkstattmeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.941 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.103 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.226 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.222 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.452 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.478 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.074 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.662 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.258 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Für den Beruf des Werkstattmeisters / der Werkstattmeisterin Kfz existiert keine direkte Ausbildungs- beziehungsweise Weiterbildungs-Möglichkeit. Als Grundlage für den Aufstieg zum Werkstattmeister Kfz bietet sich die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker an. Der Bewerber zeichnet sich durch besondere Sorgfalt, Verantwortungs-Bewusstsein und Lernbereitschaft aus. Des Weiteren besitzt er Kenntnisse im Werken und in der Technik sowie in Mathematik und Physik. Eine bestimmte Schulbildung verlangen das Berufsbildungsgesetz und die Handwerksordnung nicht. Die meisten Handwerksbetriebe stellen Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss ein. In der Regel reicht der Abschluss in diesem anerkannten Ausbildungsberuf nicht aus, um als Werkstattmeister Karriere zu machen. Arbeitgeber verlangen in der Regel eine erfolgreich abgeschlossene Meisterausbildung im Kfz-Handwerk. In Betracht kommen Meister der Kraftfahrzeugtechnik, Kraftfahrzeugelektriker-Meister oder Kraftfahrzeugmechaniker-Meister. Alternativ bietet sich der Industriemeister mit der Fachrichtung Kraftverkehr an. Während des Meisterlehrgangs bilden sich die Teilnehmer in folgenden Bereichen weiter:

  • Werkstoffkunde,
  • Kfz-Elektrik,
  • Kfz-Elektronik,
  • Motorentechnik,
  • Hydraulik,
  • Bremsentechnik,
  • Umweltschutz,
  • Arbeitsrecht und
  • Betriebswirtschaft.

Die Weiterbildung schließt mit einer praktischen und einer theoretischen Prüfung vor der Handwerkskammer ab.

3. Studium

Handwerker im Kfz-Bereich mit abgeschlossener Berufsausbildung sowie Berufserfahrung und / oder Abitur stehen verschiedene Studiengänge offen. Der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes bietet folgende Studiengänge an:

  • Betriebswirt im Kfz-Gewerbe (HWK)
  • Bachelor of Business Administration (BBA)
  • Bachelor of Arts (B. A.)

Betriebswirt im Kfz-Gewerbe (HWK)

Dieses Studium vertieft bisher erworbene Kenntnisse der Betriebswirtschaft und vermittelt ein umfassendes Wissen im Bereich der Automobilwirtschaft. Der Studierende lernt, betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu erkennen und Strategien für eine erfolgreiche Führung eines Kfz-Betriebs zu entwickeln. Neben der Betriebs- und Volkswirtschaft vermittelt das Studium Inhalte des Wirtschafts- und Arbeitsrechts. Das Fach Kraftfahrzeug-Unternehmensführung lehrt ausschließlich die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe. Die Fachschule befindet sich in Northeim, was in den meisten Fällen einen Umzug erforderlich macht. Das Studium dauert elf Monate in Vollzeit. Es befähigt den Absolventen für einen Einstieg in die mittlere und gehobene Führungsebene.

Bachelor of Arts (B. A.)

Personalentscheider verlangen in Deutschland gewöhnlich von ihrem Führungsnachwuchs einen Bachelor. Das Erlangen desselben ermöglicht eine Kooperation der Fachhochschule der Wirtschaft mit dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC).

Beim dualen Studium mit Richtung Automobilwirtschaft wechseln sich Praxisphasen bei kooperierenden Unternehmen mit Theoriephasen an der Fachhochschule der Wirtschaft ab. Das Studium setzt einen Abschluss an der BFC mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 voraus. Das Aufbaustudium dauert eineinhalb Jahre. Es umfasst unter anderem die Fächer Steuerrecht, internationales Management, Volks- und Betriebswirtschaftslehre sowie das Fach Automobilwirtschaft. Der Absolvent erlangt nach erfolgreichem Abschluss seines Studiums den Bachelor of Arts.

Bachelor of Business Administration

Den Abschluss "Bachelor of Business Administration" erreichen Studierende durch ein USA-Studium an der Northwood University in Florida oder Michigan. Das Studium erfordert die Fachhochschulreife oder das Abitur. Bewerbern mit mittlerem Bildungsabschluss gestattet die Universität den Zugang, sofern sie neben einer Ausbildung ein Studium an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kraftfahrzeuggewerbe nachweisen. Das USA-Studium dauert je nach Vorbildung zwischen neun und 24 Monate. Der Studierende beschäftigt sich mit den Fächern Controlling, Personalmanagement sowie Betriebs- und Volkswirtschaft, internationales Management und Automobilwirtschaft oder International Business.

4. Tätigkeit

Im Jahre 1998 fing ich mit meiner Ausbildung zum Kfz-Elektriker an. Die Ausbildungzeit betrug damals für mich 3,5 Jahre. Diese 3,5 Jahre verbrachte ich in betrieblicher Ausbildung, in der Berufsschule und Lehrgängen, welche von der Handwerkskammer angeboten wurden. Die Tätigkeit des Kfz-Elektriker ist sehr Abwechslungsreich und jedes Auto ist eine neue Herausforderung. Nach der Facharbeiterprüfung unterschrieb ich gleich meinen Arbeitsvertrag. Ich bekam ein Einstiegsgehalt von 2600 Euro Brutto, Plus Leistungszulage. Und das für einen Stundensatz von 37,5 Stunden. Das ergibt einen Stundenlohn von ca. 17 Euro. Mein Nächstes Ziel heißt jetzt Werkstattmeister|in (Kfz-Elektrik).

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