*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Altenheimleitung

Datenbasis: 204 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.903 € 3.834 € 5.386 €
Baden-Württemberg 3.229 € 4.591 € 5.642 € Jobs Altenheimleitung
Bayern 2.343 € 3.711 € 5.424 € Jobs Altenheimleitung
Berlin 2.890 € 3.484 € 4.472 € Jobs Altenheimleitung
Brandenburg 2.212 € 2.921 € 4.103 € Jobs Altenheimleitung
Bremen 2.577 € 3.404 € 4.782 € Jobs Altenheimleitung
Hamburg 3.105 € 4.101 € 5.761 € Jobs Altenheimleitung
Hessen 3.417 € 3.895 € 4.960 € Jobs Altenheimleitung
Mecklenburg-Vorpommern 2.134 € 2.818 € 3.959 € Jobs Altenheimleitung
Niedersachsen 2.652 € 3.427 € 5.061 € Jobs Altenheimleitung
Nordrhein-Westfalen 2.572 € 3.751 € 5.898 € Jobs Altenheimleitung
Rheinland-Pfalz 3.653 € 3.904 € 4.830 € Jobs Altenheimleitung
Saarland 2.958 € 3.906 € 5.487 € Jobs Altenheimleitung
Sachsen 2.233 € 2.949 € 4.143 € Jobs Altenheimleitung
Sachsen-Anhalt 2.515 € 3.322 € 4.667 € Jobs Altenheimleitung
Schleswig-Holstein 2.549 € 3.367 € 4.730 € Jobs Altenheimleitung
Thüringen 2.268 € 2.996 € 4.209 € Jobs Altenheimleitung

Altenheimleiter / Altenheimleiterin:

1. Gehalt

Als Altenheimleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.834 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 204 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.903 € beginnen, Altenheimleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.386 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.367 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.591 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Altenheimleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.274 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.435 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.643 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.808 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.919 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.076 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.698 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.186 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.919 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer eine Stelle als Altenheimleiter bzw. als Altenheimleiterin übernehmen möchte, benötigt in der Regel eine Ausbildung als Fachkraft im Gesundheits- oder Sozialwesen, aber auch Bewerber mit einer kaufmännischen Ausbildung in einer öffentlichen Verwaltung und einer Beschäftigung von mindestens 2 Jahre in einem Pflege- oder Altenheim können in diesem Bereich tätig werden.

Eine Fachkraft im Gesundheits- oder Sozialwesen plant und organisiert Geschäfts- und Leistungsprozesse, entwickelt Angebote und übernimmt Tätigkeiten im Bereich Qualitätsmanagement oder Marketing. Die Ausbildung beträgt 3 Jahre und ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf.

Weiterbildung

In der Weiterbildung zum Altenheimleiter werden Teilnehmer befähigt, die Leitung einer stationären Pflegeeinrichtung zu übernehmen. Angesprochen werden sollen mit dieser Weiterbildung Personen, die sich auf diese Position vorbereiten möchten oder schon als Heimleiter arbeiten. Folgende Inhalte beinhaltet die Weiterbildung:

  • Mitarbeiterführung
  • Personalwirtschaft
  • Qualitätsmanagement
  • Organisation
  • Beschwerdemanagement
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Heimrecht
  • Haftungsrecht
  • Heimbetriebswirtschaftslehre
  • Kommunikationstechniken

Die Zugangsvoraussetzungen sind eine Ausbildung als staatlich anerkannte/r Altenpfleger/-in, Krankenpfleger/-schwester, Kinderkrankenpfleger/-schwester, Heilerziehungspfleger/-in oder eine Ausbildung als Fachkraft im Gesundheits- und Sozialwesen, in einem kaufmännischen Beruf oder in der öffentlichen Verwaltung. Liegt eine andere Qualifikation vor, entscheidet der Weiterbildungsträger über die Aufnahme.

Eine Möglichkeit der Weiterbildung bildet der Beruf des „Geprüften Fachwirtes im Gesundheits- und Sozialwesen“. Durch die Fachwirt-Weiterbildung können Interessenten Arbeitsstellen im Management und in der Verwaltung im Sozial- und Gesundheitswesen übernehmen. Die Weiterbildung vermittelt fundierte Kenntnisse im Prozessmanagement, Qualitätsmanagement, Projektmanagement, im Marketing sowie im Führen und Entwickeln von Personal. Die Absolventen erkennen und verstehen im Anschluss Strukturen und Prozesse im Gesundheits- und Sozialwesen. Teilnehmer, die bisher noch kein Abitur oder Fachhochschulreife haben, erhalten mit dieser Weiterbildung die Möglichkeit, zu studieren.

3. Studium

Im Bereich der Pflege stehen zahlreiche Studienangebote zur Verfügung.
Beim Studiengang „Pflegemanagement“ geht es um die Hochschulausbildung für Tätigkeiten in der Pflegeleitung. Bei der „Pflegewissenschaft“ geht es um das Management und um die Forschung in diesem Bereich.

Fragestellungen wie beispielsweise

  • Wie kann das Rentensystem auf die steigende Zahl der Senioren vorbereitet werden?
  • Inwiefern verändert sich die Gesellschaft durch die Rentner?

werden in diesen Studiengängen beantwortet. Ein Drittel der Pflege-Studiengänge beinhaltet die Pflegepädagogik bis zur Gesundheits- und Pflegeberatung.

Ein Pflegestudium kann als Studium in Vollzeit, berufsbegleitend (beispielsweise als Fernstudium) oder als duales Studium absolviert werden. Ca. zwei Drittel der Studienangebote werden als Vollzeit-Studium wahrgenommen. Rund ein Viertel der Studiengänge werden in Teilzeit bzw. berufsbegleitend durchgeführt, der Rest besteht aus dualen Studienangeboten.

Ein berufsbegleitendes Studium ist für Absolventen geeignet, die entweder gerade eine Ausbildung machen und nebenbei einen akademischen Abschluss erlangen möchten oder für diejenigen, die nach einer Ausbildung und einigen Jahren im Berufsleben ihre Arbeitsstelle nicht aufgeben können bzw. möchten. Angeboten werden eine Vielzahl an Fern- und Abendstudiengängen, die neben dem Beruf wahrgenommen werden können. Die Voraussetzung ist allerdings, dass sich der Absolvent auch nach Feierabend noch zum Lernen motivieren kann.

Ein Studium im Pflege-Bereich ist eine Investition in die Zukunft. Die Nachfrage an exzellent ausgebildetem Pflegepersonal und qualifizierten Führungskräften für Pflegeeinrichtungen und Altenheime steigt durch die demografische Entwicklung der Gesellschaft, für die eine Überalterung prognostiziert wird, weiter stärker an.

4. Tätigkeit

Ein Altenheimleiter oder eine Altenheimleiterin findet ein Arbeitsumfeld in Seniorenpflegeheimen. Angehörige dieser Berufsgruppe sind für die Organisation des Betriebs des Hauses verantwortlich. Sie ermitteln den Personalbedarf, wählen Mitarbeiter aus und schreiben Dienstpläne. Sie nehmen Aufgaben in der Buchhaltung und Rechnungsführung wahr und vertreten das Unternehmen nach außen bei Presse und Öffentlichkeit. Sie stehen Angehörigen der Senioren für Fragen und Beratungsgesprächen zur Verfügung und achten auf die Qualität der Pflegedienstleistungen. Das Gehalt kann abhängig vom Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

Gehaltsvergleich.com möchte dir in Zukunft neue Jobs direkt im Browser anzeigen.
Nein Danke
Alles klar