*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Arbeitsvorbereitung

Datenbasis: 3.109 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.233 € 3.252 € 4.947 €
Baden-Württemberg 2.377 € 3.491 € 5.318 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Bayern 2.383 € 3.337 € 4.914 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Berlin 2.177 € 3.143 € 4.836 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Brandenburg 1.927 € 2.545 € 3.702 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Bremen 2.394 € 3.000 € 5.894 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Hamburg 2.714 € 3.497 € 6.017 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Hessen 2.151 € 3.174 € 4.779 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Mecklenburg-Vorpommern 2.041 € 2.555 € 3.706 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Niedersachsen 2.123 € 3.065 € 5.020 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Nordrhein-Westfalen 2.360 € 3.390 € 4.931 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Rheinland-Pfalz 2.211 € 3.418 € 4.817 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Saarland 2.504 € 2.963 € 6.661 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Sachsen 1.750 € 2.597 € 3.442 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Sachsen-Anhalt 1.733 € 2.781 € 3.787 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Schleswig-Holstein 2.702 € 3.511 € 4.667 € Jobs Arbeitsvorbereitung
Thüringen 2.016 € 2.981 € 4.737 € Jobs Arbeitsvorbereitung

Arbeitsvorbereitung:

1. Gehalt

Als Arbeitsvorbereiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.252 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 3.109 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.233 € beginnen, Arbeitsvorbereiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.947 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.511 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.491 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Arbeitsvorbereiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.928 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.090 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.286 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.414 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.417 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.591 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.990 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.377 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.407 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Arbeitsvorbereiter ist kein Ausbildungsberuf. Um als Arbeitsvorbereiter /-in tätig werden zu können, muss man in der Regel entweder eine Ausbildung oder Weiterbildung eines technischen oder kaufmännischen Berufs oder ein wirtschaftswissenschaftliches oder technisches Studium vorweisen. Zum Beispiel haben Absolventen eines Studiums im Bereich Prozessorganisation, Betriebsorganisation oder Produktionswirtschaft eine gute Chance auf eine Anstellung in der Arbeitsvorbereitung.

Der Zugangsberuf hängt oft mit der Branche zusammen, in der eine offene Stelle besetzt werden soll. Gute Chancen hat man unter anderem als Assistent /-in im Bereich Maschinenbautechnik, Ausbaumanager /-in, Betriebsassistent /-in im Handwerk, CAM-Organisator /-in, CNC-Fachkraft, Elektrotechnikermeister/-in, Industriemeister /-in oder Technischer Betriebswirt – um ein paar Beispiele zu nennen.

Eine gute Möglichkeit, um als Arbeitsvorbereiter eine Anstellung zu finden, ist die Weiterbildung zum REFA-Techniker, die in Vollzeit (ungefähr sechs Monate) oder in Teilzeit ( sechs bis zwölf Monate) absolviert werden kann. Die Inhalte der Weiterbildung umfassen unter anderem das Basiswissen über Statistik, integrierte Managementsysteme, Qualitätsmanagement, Lager- und Produktionslogistik und wie Produktionssysteme gestaltet werden.
Die Liste der Zugangsberufe ist lang, da Arbeitsvorbereiter /-innen in fast allen Wirtschaftsbereichen gebraucht werden. Sie finden besonders in industriellen Unternehmen Anstellungen. Mit genügend Berufserfahrungen können auch beratende Tätigkeiten übernommen werden, beispielsweise bei Unternehmensberatungen oder bei Gutachtern.

3. Studium

Viele Unternehmen bevorzugen Bewerber mit einem abgeschlossenen Studium in den Bereichen Prozessorganisation, Betriebsorganisation oder Produktionswirtschaft.
Welches Studienfach sich im Einzelnen für die Bewerbung als Arbeitsvorbereiter /-in eignet, hängt von der Branche des Unternehmens ab. So ist auch die Liste der Zugangsstudienfächer sehr lang. Beispiele sind Automatisierungstechnik, Energietechnik, Holztechnik, Ingenieurwissenschaft oder Fahrzeuginformatik.

Eine Zugangsmöglichkeit wäre das Studienfach Produktionstechnik, das auch als dualer Studiengang studiert werden kann. In diesem Studium wird Basiswissen der Automatisierungstechnik, Fertigungstechnik und Produktionstechnik vermittelt. Die Module des Studiums sind unter anderem Energielehre und Verfahren, Fertigung, Informatik, Mathematik, Physik, Projektmanagement, Werkstoffkunde, Messen, Steuern und Regeln sowie Werkzeugmaschinen.

Das Studium dauert in der Regel sechs bis acht Semester. Die Chancen auf eine Beschäftigung in der Arbeitsvorbereitung erhöhen sich, wenn anschließend das weiterführende Studium Produktionstechnik absolviert wird. Hier werden die Kenntnisse aus dem grundständigen Studium vertieft und der Student kann sich auf ein Thema spezialisieren. Dieses Studium dauert zwischen zwei und vier Semester.

4. Tätigkeit

Als Arbeitsvorbereiter /-in sorgt man für einen reibungslosen Ablauf bei der Produktion. Die Arbeit beginnt mit der Analyse der Arbeitsschritte, die für die Fertigung und/ oder Montage nötig sind. Anhand der Analyse werden die Schritte für die Produktion festgelegt.

In der Arbeitsvorbereitung werden Arbeits- und Zeitstudien erstellt, die als Grundlage für die Planung von Personaleinsatz dienen. Außerdem berechnen Arbeitsvorbereiter die Menge an notwendigen Arbeitsmitteln und Materialien. Sie sind dafür verantwortlich, dass diese Materialien und Arbeitsmittel stets ausreichend bereitstehen und frühzeitig nachbestellt werden. Der Tätigkeitsbereich umfasst zudem die Kontrolle der Fertigungs- und Produktionsprozesse. Hierbei wird beispielsweise darauf geachtet, dass die Größen eingehalten werden, die zuvor errechnet wurden und ebenso können Probleme des Arbeitsauflaufes erkannt und gelöst werden. Sowohl auftretende Störungen als auch der Arbeitsablauf werden vom Arbeitsvorbereiter dokumentiert. Weiterhin erarbeitet er Vorschläge, wie die Arbeitsabläufe optimiert werden könnten, aber auch wie der Arbeitsplatz verbessert werden könnte.
Zum Tätigkeitsfeld des Arbeitsvorbereiters gehört außerdem die Erstellung von Analysen bezüglich der Wirtschaftlichkeit. Auch wirkt er beim Controlling, bei den Kalkulationen und den Terminplanungen mit.
Das Ziel der Arbeit in diesem Beruf ist es, die Fertigungsprozesse weiterzuentwickeln und zu optimieren, damit die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden kann.

Arbeitsvorbereiter sollten über Durchsetzungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Koordinationsfähigkeit verfügen. Zudem müssen sie analytisch denken können sowie zielorientiert und strukturiert arbeiten.

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