Jobangebote für Chemiker / Chemikerin (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Chemiker

Datenbasis: 647 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.230 € 5.201 € 9.555 €
Baden-Württemberg 3.387 € 5.273 € 9.960 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Bayern 3.020 € 5.262 € 10.614 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Berlin 2.856 € 4.156 € 8.384 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Brandenburg 3.025 € 4.101 € 4.355 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Bremen 3.558 € 4.812 € 5.124 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Hamburg 3.002 € 4.280 € 13.606 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Hessen 3.651 € 6.132 € 9.971 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Mecklenburg-Vorpommern 2.374 € 3.823 € 7.023 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Niedersachsen 3.413 € 5.403 € 9.569 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Nordrhein-Westfalen 3.723 € 5.235 € 10.129 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Rheinland-Pfalz 3.848 € 5.777 € 10.860 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Saarland 3.072 € 4.946 € 9.087 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Sachsen 2.838 € 3.661 € 8.459 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Sachsen-Anhalt 2.369 € 3.814 € 7.007 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Schleswig-Holstein 3.052 € 4.914 € 9.028 € Jobs Chemiker / Chemikerin
Thüringen 3.471 € 3.741 € 4.657 € Jobs Chemiker / Chemikerin

Chemiker / Chemikerin:

1. Gehalt

Als Chemiker liegt das deutschlandweite Gehalt bei 5.201 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 647 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.230 € beginnen, Chemiker in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 9.555 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.914 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.273 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Chemiker in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.601 Euro brutto
  • 30 Jahre = 4.261 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.927 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.924 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.347 Euro brutto
  • 50 Jahre = 6.509 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 4.028 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.882 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.559 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Berufsbezeichnung "Chemiker" bzw. "Chemikerin" ist staatlich geschützt und ein Hochschulstudium Voraussetzung. Wer zunächst eine passende Ausbildung absolvieren möchte, entscheidet sich für die staatlich anerkannte Ausbildung zum/-r Chemielaborant/-in oder Chemikant /-in. Beide Ausbildungen findet dual statt, d.h. im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule; wobei je nach Ausbildungsbetrieb auch im Nacht- oder Schichtdienst gearbeitet wird. Die Ausbildungsdauer beträgt regulär dreieinhalb Jahre.

Ein Studium sorgt nicht nur für das erforderliche Wissen in der Chemie, sondern auch für die im Berufsalltag benötigten EDV-Kenntnisse. Neben dem Programmieren, kennen sich die Absolventen schließlich in der Wirtschaft aus und verfügen über sichere Grundlagen in der englischen Sprache.

Auch beschäftigte Chemiker nehmen verschiedene Weiterbildungsangebote wahr. Davon befassen sich eine Reihe mit einem BWL-Inhalten, weil Chemiker nicht selten den Scheitelpunkt zwischen Forschung und Vertrieb darstellen. Marketing-Kenntnisse erleichtern die spätere Arbeit in einem großen Unternehmen. Wählen Angestellte die Tätigkeit im Vertrieb eines Pharmabetriebs, profitieren sie auch von Kenntnissen in der Betriebs- und Volkswirtschaft. Weitere Arbeitsbereiche mit dieser Qualifikation stellen das Produktmanagement sowie die Unternehmensberatung dar.

3. Studium

Das Chemie-Studium erfolgt an einer Universität oder einer Fachhochschule. Es dauert in der Regel sechs bis acht Semester und schließt mit einem Bachelor ab. Voraussetzungen für das Studium ist der Nachweis einer allgemeinen Hochschulreife.

Dieses Studium wird häufig als Kombinations-Bachelorstudiengang angeboten. Die Studenten können zwei oder drei Fächer wählen, um den angestrebten Abschluss zu erhalten. Die meisten Hochschulen bieten Teildisziplinen der Chemie als Wahlfächer an, darunter angewandte Chemie, biochemische Chemie, Industriechemie, naturwissenschaftliche Forensik, technische Chemie und Umweltchemie. An manchen Hochschulen können Studieninteressierte das Fach Chemie auch mit anderen grundständigen Studiengängen kombinieren, dazu zählen Biologie, Mathematik, Physik, Geografie und Betriebswirtschaftslehre.

Während des Studiums nehmen Interessenten an zahlreichen Vorlesungen und Seminaren teil. Die verschiedenen Hochschulen legen unterschiedliche Pflicht- und Wahlmodule fest. Grundsätzlich vermitteln die Professoren im Bachelorstudium Kenntnisse in der "Allgemeinen Chemie". Unterkategorien bilden die Thermodynamik, die Elektrochemie und die Quantenmechanik. In der anorganischen Chemie stehen die Eigenschaften von Stoffen im Vordergrund. Darum nennt sich dieser Zweig auch Stoffchemie. Im Gegensatz dazu befasst sich die organische Chemie mit organischen Stoffklassen und deren Reaktions-Mechanismen. Alle Fachrichtungen beinhalten Seminare in Mathematik, Analysis und Statistik.

Außerdem verlangen die Hochschulen von ihren Studenten mehrere Praktika. Die Art der praktischen Erfahrungen richtet sich nach dem gewählten Fachbereich. Hohe Relevanz erhält die Arbeit mit den Labor-Chemikalien.
Speziell die verschiedenen Praktika bedingen den Zeitaufwand des Studiums. Oft ziehen sich die Übungen bis in den Abend. Dem schließen sich das Ausfüllen der Protokolle und die Bearbeitung von Übungsaufgaben an.
Studieninterne Praktika beschäftigen sich mit Vollanalysen und dem Erstellen verschiedener Hypothesen.

Absolventen können sich unter der Voraussetzung einer guten Abschlussnote für einen Master-Studiengang einschreiben, um ihre Kenntnisse im Bereich der Chemie zu vertiefen. Dabei spezialisieren sie sich auf einen bestimmten Bereich, wie Angewandte Chemie. Es gibt auch Hochschulen, die weitgefasste Master-Studiengänge anbieten. Um einen Masterabschluss zu erzielen, ist mit einer weiteren Studiendauer von zwei bis vier Semestern zu rechnen.

Ein abgeschlossenes Masterstudium ist Voraussetzung, wenn die Studierenden eine wissenschaftliche Laufbahn beziehungsweise eine Promotion anstreben. Eine spätere Promotion zeigt sich von Vorteil. Diese wirkt sich positiv auf den Verdienst und die Chancen auf dem Arbeitsmarkt aus.

4. Tätigkeit

Chemiker und Chemikerinnen sind schwerpunktmäßig in der Entwicklung und Forschung, im Bereich Labortechnik und in der Pharmazie tätig. Weitere Einsatzbereiche zeigen sich in Form von der Lebensmittelindustrie, Krankenhäusern und landwirtschaftlichen Betrieben.

Grundsätzlich beschäftigen sich Chemiker mit den Eigenschaften und der Herstellung chemischer Stoffe. Dazu analysieren sie die Ausgangsstoffe und Erzeugnisse und entwickeln verschiedene Methoden, um sie in Bezug auf bestimmte Merkmale zu verbessern. Speziell Labor-Untersuchungen gehören zu ihrem experimentellen Aufgabenbereich. Dabei achten die Berufsangehörigen strikt auf das Einhalten von Richtlinien.

Im Bereich der Forschung unterteilt sich die Chemie in diverse Fachrichtungen. Zu diesen gehören:

  • die analytische Chemie,
  • die technische Chemie,
  • die organische
  • und die physikalische Chemie.

Der Fokus in diesem Bereich liegt auf dem Erforschen und -proben von Herstellungsverfahren. Die Tätigkeiten umfassen das Planen von Forschungs-Projekten und das Auswerten der entsprechenden Ergebnisse. Des Weiteren kontrollieren die Mitarbeiter die Qualität unterschiedlicher Produkte und setzen sich für deren Wirtschaftlichkeit ein. Im Labor entwickeln die Berufsangehörigen Verfahren stetig weiter und entdecken neue Technologien. Diese fallen häufig in die Bereiche Bio-Technologie, Gentechnik und das Gesundheitswesen. Mit Spezialisierung auf die Fachrichtung Medizin und Pharma-Industrie steht die Registrierung neuer Arzneimittel im Mittelpunkt.

Viele Betriebe setzen Chemiker auch als Gutachter ein. Speziell in der Kriminalistik sind Chemiker wichtige Fachleute.
Berufserfahrene Chemiker nehmen gelegentlich auch eine beratende Tätigkeit auf und fungieren als Dozenten auf entsprechenden Lehrveranstaltungen.