*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Elektrotechnikermeister

Datenbasis: 525 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.496 € 3.369 € 4.501 €
Baden-Württemberg 3.093 € 3.677 € 4.852 € Jobs Elektrotechnikermeister
Bayern 2.653 € 3.438 € 4.149 € Jobs Elektrotechnikermeister
Berlin 1.959 € 2.723 € 3.069 € Jobs Elektrotechnikermeister
Brandenburg 1.910 € 2.578 € 3.444 € Jobs Elektrotechnikermeister
Bremen 2.398 € 3.237 € 4.325 € Jobs Elektrotechnikermeister
Hamburg 2.486 € 3.320 € 4.236 € Jobs Elektrotechnikermeister
Hessen 2.640 € 3.125 € 4.385 € Jobs Elektrotechnikermeister
Mecklenburg-Vorpommern 1.768 € 2.387 € 3.189 € Jobs Elektrotechnikermeister
Niedersachsen 2.390 € 3.304 € 5.136 € Jobs Elektrotechnikermeister
Nordrhein-Westfalen 2.664 € 3.503 € 4.834 € Jobs Elektrotechnikermeister
Rheinland-Pfalz 2.244 € 3.248 € 5.124 € Jobs Elektrotechnikermeister
Saarland 2.374 € 3.204 € 4.281 € Jobs Elektrotechnikermeister
Sachsen 2.228 € 2.377 € 2.976 € Jobs Elektrotechnikermeister
Sachsen-Anhalt 1.945 € 2.625 € 3.507 € Jobs Elektrotechnikermeister
Schleswig-Holstein 2.192 € 2.959 € 3.953 € Jobs Elektrotechnikermeister
Thüringen 1.951 € 2.633 € 3.518 € Jobs Elektrotechnikermeister

Elektrotechnikermeister / Elektrotechnikermeisterin:

1. Gehalt

Als Elektrotechnikermeister liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.369 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 525 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.496 € beginnen, Elektrotechnikermeister in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.501 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.959 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.677 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Elektrotechnikermeister in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.086 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.255 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.465 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.613 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.535 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.462 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.190 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.474 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.912 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Für die Weiterbildung zum Elektrotechnikermeister wird eine abgeschlossene Ausbildung als Elektrotechniker /-in oder Informationstechniker /-in vorausgesetzt. Es ist aber ebenso möglich mit einer abgeschlossenen, industriellen Ausbildung, mit einer Meisterprüfung eines anderen Handwerks oder einem Ausbildungsberuf plus mehrere Jahre Berufserfahrung im Bereich Elektrotechnik zur Meisterprüfung zugelassen zu werden.
Die Lehrgänge zur Vorbereitung auf die Meisterprüfung finden entweder in Fachschulen oder im Bildungszentrum der Handwerkskammer statt. Die Weiterbildung ist in Vollzeit, Teilzeit und per Fernunterricht möglich. Die Dauer ist je nach Weiterbildungsform unterschiedlich.

Im fachpraktischen Teil der Weiterbildung werden folgende Themenfelder vermittelt:

  • Wahrnehmung der Aufgaben für die kaufmännische und technische Führung eines Betriebes
  • Überwachung, Planung und Organisation von Auftragsabwicklungen und Auftragsbearbeitungen
  • Protokollierung und Abnahme von Leistungen
  • Pflege und Entwicklung von Verträgen

Weitere Weiterbildungsinhalte der Fachpraxis richten sich nach dem Schwerpunkt:

  • Beim Schwerpunkt Gebäude- und Energietechnik gehören zum Inhalt Anlagen zur Fortleitung, Erzeugung, Abgabe und Umwandlung von elektrischer Energie; Anlagen für Überspannungsschutz, Erdung, Antennen und Blitzschutz; Klimaanlagen, Wärmeanlagen, Kälteanlagen, Beleuchtungsanlagen, Gebäudeautomatisierung sowie Planung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektronischen und elektrischen Betriebsmitteln
  • Beim Schwerpunkt Kommunikations- und Sicherheitstechnik: Planung, Instandhaltung und Inbetriebnahme von Zeitdienstsystemen, Fernwirksystemtechnik, Notfallwarnsystemtechnik, Krankenhauskommunikationssystemtechnik, Videosystemtechnik, Gefahrenmeldetechnik und Signal- und Ruftechnik
  • Beim Schwerpunkt Systemelektronik: Planung, Inbetriebnahme und Instandhaltung von Systemintegrationsverfahren, Antriebstechnik, Regelungstechnik, Steuerungstechnik und Messtechnik

Im fachtheoretischen Teil der Weiterbildung geht es um Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit, Analyse von rechtlichen Grundlagen, Erarbeitung von Marketingmaßnehmen sowie Entwicklung und Berechnung von elektronischen Schaltungen. Zudem wird vermittelt, wie man mechanische Konstruktionsteile bemisst und auswählt. Im dritten Weiterbildungsteil werden die rechtlichen, kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen vermittelt und im vierten Teil lernt man die Grundlagen von Arbeitspädagogik und Berufspädagogik.

3. Studium

Für den beruflichen Aufstieg bieten sich unter anderem folgende Studiengänge an:

Grundständiges Studienfach Elektrotechnik
Im sechs bis acht Semester dauernden Studiengang wird praktisches und wissenschaftliches Basiswissen der Themenfelder Informationstechnik, Elektronik und Elektrotechnik vermittelt. Zu den Pflichtmodulen gehören beispielsweise Automatisierungstechnik, Digitaltechnik, Grundlagen der höheren Programmiersprachen, elektrische Antriebssysteme, Mikrosystemtechnik, Mikroelektronik und Grundschaltungen.
Nach erfolgreichem Abschluss ist eine freiberufliche Tätigkeit als Softwareentwickler /-in oder als Vertriebsingenieur /-in möglich. Beschäftigungen sind in den Bereichen Produktionssteuerung, Produktionsplanung, Verkauf, Softwareentwicklung und Vertrieb zu finden.

Grundständiges Studienfach Energietechnik
Das Studium dauert sechs bis acht Semester. Es wird praktisches und wissenschaftliches Basiswissen der Themenfelder Stromversorgung, Wasserversorgung, Wärmeversorgung, erneuerbare Energien, Kraftwerkstechnik und Energieerzeugung vermittelt.
Nach Abschluss des Studiengangs findet man Beschäftigungen in den Bereichen Energiemanagement, Energieberatung, Verkauf oder Vertrieb. Ebenso ist eine freiberufliche Tätigkeit als Energieberater /-in oder Vertriebsingenieur möglich.

Grundständiges Studienfach Informations- und Kommunikationstechnik
In diesem Studiengang wird Grundlagenwissen der Themenfelder Informatik, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik und Informationssystemtechnik vermittelt. Zu den Pflichtmodulen gehören beispielsweise Datenstrukturen, Programmierung, Algorithmen, Kommunikationstechnik, Informationstechnik, höhere Mathematik, Kommunikationsnetze und technische Informatik.
Nach Abschluss des Studiums findet man Anstellungen in den Bereichen Softwareentwicklung, Kundendienst, Wartung oder Instandhaltung. Auch eine freiberufliche Tätigkeit als Programmierer /-in ist möglich oder eine Existenzgründung eines Ingenieurbüros für Softwareentwicklung.

4. Tätigkeit

Als Elektrotechnikmeister /-in ist man für die Kontrolle, Steuerung und Planung der Arbeitsprozesse zuständig. Zudem liegen die Qualitätssicherung sowie die Produktvermarktung in deren Verantwortungsbereich.
Elektrotechnikermeister /-innen arbeiten in Elektrotechniker-Handwerksbetrieben, in der Elektroindustrie, in Herstellerfirmen von Informationselektronik, im Bereich Maschinen- und Fahrzeugbau, in Kraftwerken oder in Recylingfirmen. Ebenso ist als Meister eine Selbstständigkeit möglich.

Der Tätigkeitsbereich umfasst Führungs- und Fachaufgaben:

  • Entscheidungen über die Betriebsmittelauswahl und die Investitionen treffen
  • Analyse der Kostenfaktoren
  • Mitarbeiter führen und deren Weiterentwicklung fördern
  • Ausführen von neuen oder schwierigen Arbeiten
  • Verhandlungen mit Kunden, Kreditinstituten, Lieferanten und Verbänden führen
  • Terminliche und inhaltliche Planung, Steuerung und Organisation der Arbeiten
  • Planung der Einsätze von Mitarbeitern
  • Planung des betrieblichen Qualitätsmanagements
  • Durchführung der betrieblichen Ausbildung
  • Entwicklung von funktionsgerechten Baugruppen
  • Entwerfen von Schaltplänen, Übersichtsplänen und Leitungsverläufen
  • Auswahl und Einkauf von Maschinen, Geräten, Hilfsmitteln und Materialien
  • Erstellen von Angeboten und Ausarbeitung der Kostenvoranschläge
  • Kalkulation der Kosten
  • Planung, Aufstellung und Anschließen von Anlagen, Systemen und Geräten
  • Inbetriebnahme und Instandsetzung von Anlagen, Systemen und Geräten
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