*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Ofen- und Luftheizungsbauer

Datenbasis: 1.762 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.013 € 2.845 € 4.192 €
Baden-Württemberg 2.152 € 3.098 € 4.517 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Bayern 2.095 € 2.931 € 4.335 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Berlin 1.807 € 2.353 € 3.014 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Brandenburg 1.893 € 2.319 € 3.385 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Bremen 2.396 € 2.877 € 5.223 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Hamburg 2.199 € 3.064 € 4.622 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Hessen 1.896 € 2.843 € 4.306 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Mecklenburg-Vorpommern 1.861 € 2.013 € 3.533 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Niedersachsen 2.084 € 2.794 € 4.164 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Nordrhein-Westfalen 2.217 € 3.022 € 4.434 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Rheinland-Pfalz 2.182 € 2.804 € 3.784 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Saarland 1.804 € 2.971 € 4.636 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Sachsen 1.856 € 2.236 € 3.010 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Sachsen-Anhalt 1.640 € 2.013 € 3.583 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Schleswig-Holstein 2.073 € 2.784 € 3.783 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer
Thüringen 1.783 € 2.458 € 3.930 € Jobs Ofen- und Luftheizungsbauer

Ofen- und Luftheizungsbauer:

1. Gehalt

Als Ofen- und Luftheizungsbauer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.845 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 1.762 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.013 € beginnen, Ofen- und Luftheizungsbauer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.192 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.784 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.098 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Ofen- und Luftheizungsbauer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.511 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.786 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.891 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.020 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.075 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.147 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.794 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.315 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.351 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ofen- und Luftheizungsbauer fertigen Kamine, Kachelöfen und Heizungen nach Kundenwunsch. Zugang zu diesem Beruf erhalten Interessenten über eine dreijährige Ausbildung in einem Handwerksbetrieb. Die klassische Berufsausbildung Ofen- und Luftheizungsbauer /-in wird im dualen System angeboten. Lehrlinge besuchen regelmäßig eine Berufsschule und sind in den Berufsalltag des Ausbildungsunternehmens integriert.

Möchte man eine Ausbildung zum Ofen- und Luftheizungsbauer absolvieren, dann sollte man körperlich belastbar sein und ein gutes räumliches Denkvermögen haben. Gerade bei Einzelanfertigungen ist ein Sinn für Ästhetik ebenfalls nicht fehl am Platze. Als Ofen- und Luftheizungsbauer berät man die Kunden zu Möglichkeiten und Materialien, entwirft den jeweiligen Kamin, beschafft die notwendigen Werkstoffe und konstruiert dann das Objekt. Dabei müssen verschiedene gesetzliche Regelungen zum Kaminbau berücksichtigt werden. Ein Hauptschulabschluss ist die Mindestvoraussetzung für die Bewerbung um eine Lehrstelle.

Ausgebildete Kachelofen- und Luftheizungsbauer lesen und verstehen Pläne, Skizzen und Explosionszeichnungen. Sie suchen nach undichten Stellen und fehlerhaften Anschlüssen. Die Lehrlinge bauen Öfen und Herde auf. Sie üben das Verputzen von Ofenmauern. Gelegentlich nutzen sie dazu Leitern oder Gerüste. Manchmal klettern sie in enge Heiz- und Lüftungsschächte. Die Auszubildenden im Heizungsbau erlernen die Durchführung von Wartungsarbeiten an Heizgeräten und –anlagen. Sie bauen elektrische Regel- und Sicherheitseinrichtungen ein. Die Abstimmung mit anderen Gewerken auf einer Baustelle steht ebenso auf dem Ausbildungsplan wie das zeitgenaue Zuordnen von Werkzeugen und Baumaterialien.

Kachelofen- und Luftheizungsbauer müssen ihr Fachwissen stets auf dem neuesten Stand halten. Berufsbezogene Lehrgänge und Seminare reichen von den Themen Feuerungsbau bis zu elektrischer Mess- und Regeltechnik. Eine Höherqualifikation erreichen Heizungsbauer durch die Prüfung zum /zur Ofen- und Luftheizungsbaumeister /-in.

3. Studium

Eine berufliche Laufbahn als Kachelofen- und Luftheizungsbauer /-in starten Interessenten mit einer Hochschulzugangsberechtigung per Studium. Einen Bachelorabschluss erwerben Interessenten nach einer Regelstudienzeit von sechs Semestern. Das naheliegende Studienfach heißt Versorgungstechnik. Oft ist der Studiengang kombiniert mit dem Thema Entsorgungstechnik.

Das Studienfach Versorgungstechnik beinhaltet alle technischen Maßnahmen und Wege, die die Versorgung von Gebäuden sicherstellen. Dabei sind nicht nur die Rubriken Heizung und Klimatisierung relevant. Wichtig ist die Bereitstellung von Luft und Wasser und Beleuchtung. Die Entsorgungstechnik umfasst vorrangig die Müllentsorgung. Studenten der Versorgungstechnik beschäftigen sich mit der Konzeption und Realisierung von Bauwerken. Ein Focus liegt auf dem Bereich Energieberatung. Da Umweltschutz in der modernen Gesellschaft ein ausschlaggebendes Thema ist, studieren Versorgungstechniker die ökologischen Aspekte von Gebäudeversorgung. Im Vordergrund steht die umweltfreundliche Sicherstellung der Energieversorgung. Dafür kommen Solarenergieanlagen oder Wärmerückgewinnungsanlagen in Frage. Studierende setzen sich mit der Entsorgung von Abwasser und Abgasreinigung auseinander.

Das Studium eignet sich vor allem für Menschen, die Naturwissenschaften und Technik hinterfragen. Wer künftig gerne Kamine bauen möchte, ist hier am rechten Platz. Die ersten Semester vermitteln Grundkenntnisse in Mathematik, Physik, Technische Mechanik, Chemie, Elektrotechnik.

Im weiteren Verlauf des Studiums vertiefen die Studierenden der Versorgungstechnik Wissen um

  • Heiztechniken,
  • Elektrische Anlagen,
  • Klimatechnik,
  • Wasseraufbereitung,
  • Verfahrenstechnik.

Einige Hochschulen ermöglichen Studenten das Erlernen von Schweißtechniken. Andere haben technisches Englisch als Begleitkurs im Studienplan. Zur fachspezifischen Ausrichtung des Studiums gehören auch die Themen Gastechnik und Gasversorgung. Die Studenten erlangen Wissen über Kraft- und Arbeitsmaschinen. Sie werden zu Experten auf dem Gebiet Brennstoffzellen. In einem Praxissemester wenden die Studenten das erworbene theoretische Wissen erstmalig an. Dazu kooperieren Hochschulen mit Unternehmen der Versorgungstechnik beziehungsweise der technischen Gebäudeausrüstung.

Studenten, die sich um Führungspositionen bewerben möchten, hängen an das Bachelorstudium im Bereich Versorgungstechnik noch einen kompatiblen Masterstudiengang an.

4. Tätigkeit

Zunächst baut ein /-e Kachelofen- und Luftheizungsbauer /-in Heizanlagen aller Arten. Neben Design, Planung und Installation von Kachelöfen, Kaminen und Herden gehört die Kontaktpflege zu Kunden zu den wichtigsten Aufgaben von Heizungsbauern. Handwerkliches Geschick und fundierte Kenntnisse sind für Kachelofen- und Luftheizungsbauer Grundvoraussetzungen für die Ausübung des Berufes. In ihrem abwechslungsreichen Berufsalltag sind Kaminbauer viel unterwegs. Sie beraten Kunden an ihrem Wohn- oder Geschäftsort. Danach skizzieren sie Zeichnungen und entwerfen in der Werkstatt Modelle. Kachelofenbauer sind letztlich wieder zum Einbau und der Inbetriebnahme von Öfen oder Herden erneut beim Kunden vor Ort. Luftheizungsbauer berechnen Wärmeleistungen und wählen die richtigen Baustoffe für ihren Auftrag aus. Sie mauern tragfähige Unterbauten und errichten aus feuerfestem Stein Feuerräume. Heizungsbauer installieren metallische Heiztüren, Verbindungsrohre und Verschlusssysteme. Sie schneiden und verlegen Kacheln und verfugen diese.

Kachelofen- und Luftheizungsbauer arbeiten bei Handwerksbetrieben mit der Spezialisierung auf den Heizungsbau, Kaminbau oder Schornstein- sowie Ofenbau. Sie verantworten die fach- und termingerechte Durchführung von Installationsaufträgen und berücksichtigen bei der Arbeit geltende Sicherheitsvorkehrungen und –richtlinien.

Ihr Einkommen unterliegt dabei nicht selten unternehmerischen und regionalen Bedingungen. Vor allem beim Stundenlohn erkennt man die verschiedenen Ansetzungen und Gestaltungen, welche sich dementsprechend auf das Durchschnittsgehalt auswirken.

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