*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Medienwissenschaftler

Datenbasis: 7 Datensätze
Region Q1 Ø Q3 Offene Jobs
Deutschland: 2.137 € 3.868 € 5.294 €
Baden-Württemberg 2.137 € 3.868 € 5.294 € Jobs Medienwissenschaftler
Bayern 2.274 € 4.116 € 5.634 € Jobs Medienwissenschaftler
Berlin 1.999 € 3.619 € 4.954 € Jobs Medienwissenschaftler
Brandenburg 1.628 € 2.947 € 4.033 € Jobs Medienwissenschaftler
Bremen 2.053 € 3.716 € 5.087 € Jobs Medienwissenschaftler
Hamburg 2.267 € 4.103 € 5.616 € Jobs Medienwissenschaftler
Hessen 2.473 € 4.477 € 6.127 € Jobs Medienwissenschaftler
Mecklenburg-Vorpommern 1.570 € 2.843 € 3.891 € Jobs Medienwissenschaftler
Niedersachsen 1.949 € 3.528 € 4.829 € Jobs Medienwissenschaftler
Nordrhein-Westfalen 2.162 € 3.913 € 5.357 € Jobs Medienwissenschaftler
Rheinland-Pfalz 2.101 € 3.804 € 5.207 € Jobs Medienwissenschaftler
Saarland 2.032 € 3.678 € 5.034 € Jobs Medienwissenschaftler
Sachsen 1.644 € 2.975 € 4.072 € Jobs Medienwissenschaftler
Sachsen-Anhalt 1.610 € 2.915 € 3.990 € Jobs Medienwissenschaftler
Schleswig-Holstein 1.876 € 3.396 € 4.649 € Jobs Medienwissenschaftler
Thüringen 1.670 € 3.022 € 4.136 € Jobs Medienwissenschaftler

Medienwissenschaftler:

1. Gehalt

Als Medienwissenschaftler liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.868 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 7 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.137 € beginnen, Medienwissenschaftler in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.294 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.396 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.868 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Medienwissenschaftler in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.682 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.571 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.868 Euro brutto
  • 40 Jahre = 6.471 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.263 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.452 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.406 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.024 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.868 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Medienwissenschaftler üben vielseitige akademische Tätigkeiten aus, weshalb der Beruf ein Studium verlangt. Eine berufliche Ausbildung im Sinne eines Lehrberufes gibt es nicht. Wer allerdings über keine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, sondern nur einen mittleren Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss hat, kann über eine entsprechende Ausbildung in der Medienbranche Zugang zum Studium erhalten. Vom Fachinformatiker über den Buchhändler und Mediengestalter in Bild und Ton bis hin zum Veranstaltungskaufmann – es gibt mehr als 20 spezielle kaufmännische und technische Medienberufe, die über eine Ausbildung erlernt werden können. Bewerber sollten kreative Fähigkeiten mitbringen, da die Berufe nicht ohne Kreativität auskommen.

Nach dem der Schulabgänger einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb erhalten hat, beginnt er mit der praktischen und schulischen Ausbildung. Die Ausbildung im Medienbereich dauert in der Regel drei Jahre. Sie vermittelt in erster Linie technische Kenntnisse, wie die Bild- und Tontechnik, das Druckverfahren oder die Bildbearbeitung. Der Azubi erlernt unterschiedliche Arbeitstechniken und befasst sich mit wirtschaftlichen und rechtlichen Aspekten in den Medien. Während der Ausbildung kann er bereits Schwerpunkte wählen, die ihm den Einstieg in das Studium der Medienwissenschaften erleichtern.

Nach dem ersten oder zweiten Ausbildungsjahr findet eine Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildung legt der Azubi eine Abschlussprüfung vor der zuständigen Industrie- und Handelskammer beziehungsweise Handwerkskammer ab. Über die gesamte Ausbildungszeit erhält der Azubi eine Vergütung. Der Berufsabschluss qualifiziert in der Regel für das Studium.

Wer als Medienwissenschaftler /-in arbeitet, sollte das berufliches Fachwissen regelmäßig erweitern und an aktuelle Gegebenheiten anpassen. Verschiedene Lehrgänge, Seminare und Fortbildungen helfen ihm bei diesem Vorhaben. Weiterbildungen für Medienwissenschaftler bieten sich in den folgenden Bereichen an:

  • Medienproduktion,
  • Filmproduktion,
  • Fernsehproduktion,
  • Verlagswesen,
  • Marktforschung,
  • Marktbeobachtung,
  • Publizistik,
  • Kultur- und Medienmanagement,
  • PR und Öffentlichkeitsarbeit,
  • Medienrecht,
  • Erwachsenenbildung,
  • Medienpädagogik.
3. Studium

Medienwissenschaftler müssen ein entsprechendes Studium der Medienwissenschaften oder Kommunikationswissenschaften durchlaufen. Bewerber benötigen eine Fachhochschulreife oder ein Abitur. An vielen Hochschulen finden zudem eigene Zulassungsverfahren in Form eines Einstellungstests statt. Die Regelstudienzeit beträgt 6-7 Semester.

Das Studium umfasst Vorlesungen, praktische Übungen und Seminare und vermittelt Grundwissen in der Mediengeschichte, der Medientheorie, der Medienwissenschaft, der Medienwirtschaft und der Medientechnik. Der Student lernt den Umgang mit Medien und beschäftigt sich vor allem mit der zunehmenden Verknüpfung von Kunst, Medien, Kultur und Musik. Er eignet sich systematische, analytische, technische und praktische Fähigkeiten an, die für konzeptorientierte Berufe im Medienbereich unablässig sind. Weiterhin erlernt er Methoden der Analyse von medialen Inhalten und befasst sich mit der Funktionsweise, den Gestaltungsprinzipien und Wirkungen von Medien. Der Studierende nimmt an Forschungen teil und untersucht, wie die Medien Einflüsse auf die Politik haben oder, wie das Thema Religion im Fernsehen dargestellt wird. Während des Praxissemesters sammelt der Student erste berufliche Erfahrungen. Im Studium erhält der Student Einblick in die praktische Medienproduktion in den Bereichen Audio, Radio, Video, Fotografie und Onlinemedien.

Das Studium unterteilt sich in Module. Insgesamt muss der Studierende mindestens 180 Leistungspunkte erreichen. An einigen Hochschulen wird der Studiengang Medienwissenschaft als Zweifachmodell studiert. Das bedeutet, dass der Student in diesem Fall ein zweites Fach belegen muss. Die wichtigsten Fächer des Studiengangs Medienwissenschaften sind:

  • Medienwirtschaft,
  • Medienwissenschaft,
  • Medientechnik,
  • Mediengeschichte,
  • Kommunikationswissenschaften,
  • Medienberatung,
  • Medienpsychologie,
  • Medienrecht,
  • Fernsehtechnik,
  • Medienökonomie,
  • Medienpraxis,
  • Mediendramaturgie,
  • Medienperformanz.
  • Rhetorik.

Mit der wissenschaftlich erstellten Bachelorarbeit, qualifiziert sich der Absolvent für eine Tätigkeit in der Medienbranche. Wer eine leitende Position anstrebt, sollte einen anschließenden Masterstudiengang absolvieren. Dieser geht über drei Semester und vertieft die wissenschaftlichen Aspekte der Medien. Der Studierende verbessert seine Fertigkeiten und qualifiziert sich für die Forschung.

4. Tätigkeit

Der/die Medienwissenschaftler /-in analysiert Massenmedien und befasst sich mit Prozessen der Mediennutzung, der gesellschaftlichen und kulturellen Bedeutung von Medien sowie deren Auswirkung auf Gesellschaft und Individuum. Dafür wendet er psychologische Modelle und Theorien an und beobachtet Entwicklungen und Tendenzen Medienwirtschaft. Auch untersucht er Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Radio- und Fernsehbeiträge sowie Onlinemedien und führt Marktanalysen anhand von Fallstudien durch.

Die Berufsangehörigen übernehmen weiterhin Aufgaben im Management, im Marketing und im Vertrieb, ermitteln Werbeplätze für Kunden und realisieren verschiedene Medienprojekte. Darüber hinaus betreuen sie Unternehmen bei ihrem Social Media Marketing und pflegen Inhalte in Online-Plattformen ein. Je nach Arbeitsplatz, ist der/die Medienwissenschaftler /-in auch für die Koordination von Medienproduktionen aller Art zuständig, wie zum Beispiel die Erstellung von Messefilmen oder Fotoshootings. Ferner übernimmt er Aufgaben, die den Informationsaustausch unter Mitarbeitern einer Firma oder die Kommunikation mit der Kundschaft verbessern. Viele Medienwissenschaftler nehmen an einem Forschungsprojekt teil oder betreiben angewandte Medienforschung in einem großen Verlagshaus.

Die gewonnenen Daten benötigen Medienwissenschaftler für eine Vielzahl von Aufgaben hinsichtlich ihrer Anstellung. Sie können dabei in Bereichen der Werbung, im Journalismus sowie in PR-Abteilungen tätig sein. Aber auch bei Medienagenturen, Medieninstituten und Verlagen, bei Fernsehen und Radio sowie in der Theaterproduktion können sie ihr Einkommen verdienen. Oder sie gehen in die Lehre oder Forschung. Die Anstellung und die damit verbundenen internen Arbeitsaufgaben tragen maßgebend bei der Ermittlung vom Stundenlohn sowie Durchschnittsgehalt bei.

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