Jobangebote für Metallbauer - Konstruktionstechnik (+15km)

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Gehalt Metallbauer - Konstruktionstechnik

Datenbasis: 136 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.701 € 2.279 € 3.477 €
Baden-Württemberg 1.914 € 2.749 € 3.551 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Bayern 1.562 € 2.023 € 3.244 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Berlin 1.443 € 1.933 € 2.949 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Brandenburg 1.267 € 1.697 € 2.589 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Bremen 1.635 € 2.190 € 3.341 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Hamburg 1.805 € 2.418 € 3.689 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Hessen 2.026 € 2.750 € 3.569 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Mecklenburg-Vorpommern 1.295 € 1.735 € 2.647 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Niedersachsen 1.646 € 2.012 € 3.959 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Nordrhein-Westfalen 1.619 € 2.363 € 3.674 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Rheinland-Pfalz 1.853 € 2.282 € 3.073 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Saarland 1.617 € 2.167 € 3.306 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Sachsen 1.311 € 1.757 € 2.681 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Sachsen-Anhalt 1.762 € 1.824 € 1.871 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Schleswig-Holstein 1.494 € 2.001 € 3.053 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik
Thüringen 1.329 € 1.781 € 2.717 € Jobs Metallbauer - Konstruktionstechnik

Metallbauer - Konstruktionstechnik:

1. Gehalt

Auch wenn einem Metallbauer das Material von Münzen deutlich sympathischer sein dürfte, im Geldbeutel möchte auch dieser Berufszweig am Ende lieber Scheine haben. Ob es sich dabei eher um große oder kleine Scheine handelt, hängt wohl auch damit zusammen, was ein Metallbauer verdient. Über das Gehalt eines Metallbauers der Fachrichtung Konstruktionstechnik informiert der folgende Test.

In Deutschland liegt das durchschnittliche Einkommen als Metallbauer Konstruktionstechnik bei 2.279 € brutto im Monat. Rechnet man dies auf Arbeitsstunden um, bekommen die Metaller im Schnitt einen Stundenlohn von 15,83 €. Weniger bzw. mehr geht selbstverständlich auch. So verdient ein Viertel der Metallbauer für Konstruktionstechnik höchstens 1.701 €, ein weiteres Viertel aber auch mindestens 3.477 € pro Monat. All diese Zahlen bekommen wir aus 136 Datensätzen, die wir innerhalb der letzten Jahre erhoben und analysiert haben.

Ein Teil der Metallbauer für Konstruktionstechnik wird nach Tarif bezahlt. Welche Faktoren neben der Abhängigkeit von einem Tarifvertrag Einfluss auf den Lohn nehmen können, schauen wir uns im Folgenden an.

So baut sich das Gehalt über die Jahre auf

Nach dem Ende der Ausbildung dürfen Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik mit einem durchschnittlichen Einstiegsgehalt von 1.998 € rechnen. Die mit den Berufsjahren zunehmende Erfahrung zeigt sich dann auch auf dem Gehaltszettel. Denn im Laufe der Zeit nimmt der Verdienst weiter zu:

  • 25 Jahre = 2.096 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.129 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.344 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.749 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.929 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.419 Euro brutto

Wer gehaltstechnisch weiter nach oben möchte, sollte über Fort- und Weiterbildungen nachdenken. Denn als Techniker oder Meister winken nicht nur andere Positionen, wie zum Beispiel als Vorarbeiter, sondern auch höhere Gehälter.

Wie in den meisten Berufen, gibt es auch hier einen Unterschied bei der Bezahlung von Männern und Frauen. So verdient ein Metallbauer im Schnitt 2.279 € im Monat, eine Metallbauerin aber nur 1.965 €. Die Tatsache, dass das männliche Durchschnittsgehalt im Prinzip dem Gesamtdurchschnitt entspricht, verdeutlicht, dass der Beruf des Metallbauers mit der Ausprägung Konstruktionstechnik eine absolute Männerdomäne ist, weibliche Gehälter demnach kaum in die Statistik einfließen.

Auf Firmengröße bauen?

Eine Faustformel, die für fast alle Berufe und Branchen gilt, lautet: Je mehr Mitarbeiter eine Firma hat, desto mehr kann man dort auch verdienen. Inwiefern das auch auf die Gehälter der Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik zutrifft, zeigt unsere Tabelle:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.158 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.778 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.674 Euro brutto

Es lohnt sich also ganz offensichtlich, als Metallbauer in einem größeren Unternehmen zu arbeiten – je größer, desto mehr. Die Statistik verdeutlicht aber auch, dass die Stellen in großen Unternehmen sehr selten sind. Denn der Gesamtdurchschnitt (2.279 €) liegt am dichtesten am Durchschnitt der Firmen bis 500 Mitarbeiter.

Regionale Gehaltsunterschiede

Auch der Standort des Arbeitgebers hat Einfluss auf die Höhe des Gehalts. Denn nicht in allen Bundesländern wird gleich gut gezahlt. So verdienen Metallbauer in Hessen (2.750 €), Bremen oder Baden-Württemberg meist mehr als beispielsweise in Sachsen (1.757 €), Thüringen oder Sachsen-Anhalt. Ein möglicher Grund für diese Abweichungen liegt in den regional unterschiedlich hohen Lebenshaltungskosten, die sich auch auf das Gehaltsniveau auswirken.

Sie möchten es noch genauer wissen?
Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als Metallbauer bzw. Metallbauerin Konstruktionstechnik handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf Metallbauer mit Fachrichtung Konstruktionstechnik gilt in Deutschland laut der Handwerksordnung (HwO) als anerkannter Lehrberuf. Während der Ausbildung erlernen die Auszubildenden wichtige Grundlagen aus den Bereichen des Werkens und der Technik. Für diese Ausbildung ist mindestens ein Hauptschulabschluss notwendig. Gute Kenntnisse in den Schulfächern Mathematik und Physik sind willkommen.

Die Ausbildung als Metallbauer erfolgt im dualen System. Dies bedeutet, dass die Auszubildenden sowohl Theorie- als auch Praxiseinheiten absolvieren. Während der Theoriestunden in der Berufsschule lernen die angehenden Metallbauer wichtige Grundlagen, die sie in ihrem späteren Berufsleben benötigen. Während der Praxisphasen arbeiten die Auszubildenden in ihrem Ausbildungsbetrieb mit. Dort können sie erste Eindrücke im Wunschberuf sammeln und das erworbene Wissen praktisch anwenden. In Deutschland liegt die Ausbildungsdauer für den Metallbauer bei 3,5 Jahren, wobei man die Zeit mit einem sehr guten Schulabschluss um bis zu sechs Monate verkürzen kann. Zu Beginn der Lehre wählen die Auszubildenden eine Fachrichtung aus. Dabei bestehen folgende Wahlmöglichkeiten: Nutzfahrzeugbau, Konstruktionstechnik und Metallgestaltung.

So läuft die Ausbildung zum Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik ab

Wer die Fachrichtung Konstruktionstechnik wählt, erlernt im Zuge der Ausbildung wesentliche Grundlagen rund um das Montieren, Prüfen und Einstellen von Systemen. Weitere Lehrinhalte sind das Einrichten von Arbeitsstellen auf Baustellen, das Herstellen von Metallkonstruktionen sowie deren Instandhaltung.

Am Ausbildungsplatz im Betrieb, aber auch in der Berufsschule, wird der Azubi mit dem Trennen und Montieren von Werkstücken, verschiedenen Techniken und Werkzeugen vertraut gemacht. Obwohl der Großteil aller Arbeiten nach Vorgaben gefertigt wird, lernt man während der Ausbildung zum Metallbauer auch, wie kleinere Konstruktionen eigenständig geplant und umgesetzt werden.

Viele Betriebe schicken ihren Azubi für bestimmte Lerninhalte auch auf externe Lehrgänge, in denen zusätzliches Handwerkswissen vermittelt wird. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn der Ausbildungsbetrieb von der Ausbildungsordnung vorgegebene Inhalte nicht selbst vermitteln kann.

Während der Ausbildung legen die angehenden Metallbauer und Metallbauerinnen den ersten Teil der Gesellenprüfung ab. Nach

Möglichkeit liegt die Teilprüfung vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres. Der zweite Teil der Prüfung erfolgt am Ende der Lehre. Nach den bestandenen Abschlussprüfungen tragen die Absolventen die Berufsbezeichnung "Metallbauer mit Fachrichtung Konstruktionstechnik". Falls eine Hochschulzugangsberechtigung vorliegt, ist es anschließend möglich, das vorhandene Wissen im Rahmen eines Studiums zu erweitern und sich ggf. auf einen Teilbereich zu spezialisieren.

Aber auch ohne Hochschulzugangsberechtigung und Studium ist ein beruflicher Aufstieg möglich. Hat man die Ausbildung zum Metallbauer einmal erfolgreich absolviert, kann man sich mit einigen Jahren Berufserfahrung zum Metallbaumeister oder zum Techniker weiterbilden. Alternativ gibt es auch Spezialisierungen wie den Hufschmied. Der Meistertitel kann in einigen Fällen übrigens auch ohne Abitur für den Hochschulzugang qualifizieren – abhängig ist das vom Bundesland und dem gewünschten Studiengang.

3. Studium

Der Beruf des Metallbauers ist, wie oben erwähnt, ein dualer Ausbildungsberuf und erfordert grundsätzlich kein Studium. Wer sich jedoch nach einer Ausbildung zum Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik auch akademisch fortbilden möchte und über die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung verfügt, hat die Wahl aus verschiedenen Studienrichtungen. Neben Studiengängen wie Konstruktionstechnik, Fahrzeugbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Bauingenieurwesen bietet sich besonders ein Studium im Bereich Maschinenbau an.

Da Maschinenbau, besonders im Vergleich mit den beiden erstgenannten Studiengängen, an vielen Hochschulen angeboten wird, soll dieses Studium hier etwas genauer betrachtet werden.

Da jede Universität, Technische Hochschule und Fachhochschule (FH) andere Ausrichtungen, Schwerpunkte und Vertiefungsmöglichkeiten hat, ist es besonders wichtig, sich vor Beginn des Studiums ausführlich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Einige Studieninhalte finden sich aber in jedem Maschinenbaustudium wider. So geht es zu Beginn des drei- bis vierjährigen Bachelorstudiums vor allem um die mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagen, gefolgt von den ingenieurswissenschaftlichen Grundlagen. Zu diesen Grundlagenfächern gehören unter anderem

  • Mathematik
  • Physik
  • Technische Mechanik
  • Elektrotechnik
  • Konstruktionslehre
  • Informatik
  • Fertigungstechnik
  • Werkstofftechnik
  • Technische Thermodynamik

Anschließend folgen entweder Vertiefungsrichtungen oder das vertiefende Studium von ingenieurwissenschaftlichen Themen. Zu diesen Schwerpunkten können beispielsweise folgende gehören:

  • Konstruktion
  • Produktionstechnik
  • Anlagenbau
  • Umwelttechnik
  • Mechatronik
  • Verfahrenstechnik
  • Energietechnik
  • Automatisierungstechnik
  • Fahrzeugtechnik
  • Schiffbau

Am Abschluss des Bachelorstudiums steht die Bachelorarbeit. Anschließend können Maschinenbauingenieure gleich in den Beruf einsteigen oder ein Masterstudium dranhängen. Besonders für jene, die später erweiterte Führungsaufgaben anstreben, ist der Master fast unverzichtbar. Aber auch für alle anderen wirkt sich der Masterabschluss in der Regel positiv auf die Karriere und den Verdienst aus.

Inhaltlich geht es im ein- bis zweijährigen Masterstudium vor allem darum, die Vertiefungen des Bachelorstudiums fortzuführen und zum absoluten Fachmann für die gewählten Schwerpunkte zu werden. Wer nach der abschließenden Masterarbeit noch Lust auf Hochschule und Freude an wissenschaftlicher Arbeit hat, kann dem Ganzen mit einer Promotion noch den Doktorhut aufsetzen.

Übrigens: Wer das Maschinenbaustudium parallel zur Berufstätigkeit ausüben möchte, kann dieses Fach an vereinzelten privaten Schulen auch berufsbegleitend studieren. Auch als dualer Studiengang, wo neben dem Studium in einem Betrieb gelernt wird, ist das Fach studierbar.

4. Tätigkeit

Metallbauer der Fachrichtung Konstruktionstechnik arbeiten vorwiegend in Betrieben des Metallbaus. Sie stellen Produkte wie Fassadenelemente, Treppen, Tore oder Geländer aus Stahl oder anderen Metallen her. Auch die Montage, Wartung und Instandhaltung der Erzeugnisse gehört meist zu ihren Aufgaben. Viele der hergestellten Produkte sind Einzelstücke, die auf individuellen Kundenwunsch exakt nach Maß hergestellt werden müssen. Genauigkeit ist also eine unverzichtbare Eigenschaft eines Metallbauers.