Möbel

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Seit 2006 gibt es in der Möbelbranche einen neuen Ausbildungsberuf, die Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice. Die Ausbildung ist staatlich geregelt, dauert 3 Jahre und schließt mit einer IHK-Prüfung ab. Die zukünftigen Fachkräfte sollen später einmal, so die Vorstellung, im Küchen- und Möbelhandel, aber auch in Möbelspeditionen, sowie vor Ort beim Kunden arbeiten und dort dann beispielsweise Möbel und Küchen montieren und aufbauen, sowie die elektrischen Geräte installieren, Lüftungsanlagen und Wasserleitung anschließen, sowie Holz be- und verarbeiten können. Daneben erlernt er auch Kenntnisse über das korrekte Lagern und Packen von Waren, und das rechtzeitige Planen und Disponieren. Schließlich bekommt er auch Wissen zum Thema Qualitätssicherung vermittelt und er lernt, wie man mit Kunden richtig umgeht. Von der Beantwortung von Anfragen, über Angebote schreiben bis zur Abrechnung der Aufträge. Also eine Rundumausbildung, für die man vorher verschiedene Spezialisten benötigte.

Wenn man an Möbel denkt, fällt den meisten Leuten zuerst der Tischler oder Schreiner ein, die Möbel aus dem Werkstoff Holz herstellen. Ausserdem gibt es in dieser Branche beispielsweise noch den Möbelmonteur, den Bauleiter, den Projekt-Manager, den Betriebsleiter, den Lagerfacharbeiter, der Gestalter für visuelles Marketing.

An der Fachschule des Möbelhandels kann man folgende Berufsbilder erlernen. Staatlich geprüfter Betriebswirt, Fachrichtung Möbelhandel mit Ausbilderqualifikation, staatlich geprüfter Einrichtungsfachberater, Fachrichtung Möbelhandel, beziehungsweise Küchenfachhandel, Kaufmann im Einzelhandel, Fachbereich Wohnbedarf und Fachbereich Einbauküchen, sowie die schon weiter oben erwähnte Fachkraft für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice.

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