*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Personalberater

Datenbasis: 553 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.221 € 3.370 € 6.081 €
Baden-Württemberg 2.398 € 3.832 € 6.323 € Jobs Personalberater
Bayern 2.403 € 3.316 € 7.122 € Jobs Personalberater
Berlin 1.997 € 3.083 € 5.629 € Jobs Personalberater
Brandenburg 1.692 € 2.567 € 4.632 € Jobs Personalberater
Bremen 2.409 € 3.024 € 4.319 € Jobs Personalberater
Hamburg 2.282 € 3.526 € 6.207 € Jobs Personalberater
Hessen 2.582 € 3.759 € 7.779 € Jobs Personalberater
Mecklenburg-Vorpommern 1.416 € 2.148 € 3.876 € Jobs Personalberater
Niedersachsen 1.973 € 2.734 € 4.954 € Jobs Personalberater
Nordrhein-Westfalen 1.916 € 3.443 € 5.701 € Jobs Personalberater
Rheinland-Pfalz 2.184 € 3.314 € 5.980 € Jobs Personalberater
Saarland 2.112 € 3.205 € 5.783 € Jobs Personalberater
Sachsen 2.078 € 2.367 € 2.391 € Jobs Personalberater
Sachsen-Anhalt 1.475 € 2.238 € 4.038 € Jobs Personalberater
Schleswig-Holstein 1.950 € 2.959 € 5.339 € Jobs Personalberater
Thüringen 1.736 € 2.634 € 4.753 € Jobs Personalberater

Personalberater / Personalberaterin:

1. Gehalt

Als Personalberater liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.370 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 553 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.221 € beginnen, Personalberater in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 6.081 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.959 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.832 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Personalberater in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.845 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.131 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.757 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.138 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.845 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.973 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.198 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.255 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.056 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Personalberater /-in wird, wer eine Ausbildung im Personalwesen durchlaufen hat. Erst dann kann die entsprechende Weiterbildung zum Personalberater angestrebt werden. Angeboten wird sie zum Beispiel von der IHK. Man nennt Personalberater auch Fachkraft Personalberatung und -vermittlung. Die IHK verleiht ein Zertifikat, das branchenintern äußerst gerne gesehen wird. Kosten für eine Weiterbildung liegen zwischen 700 € und 2.000 €. Sie sind abhängig von der Art des Lehrgangs und der Ausbildung. Die meisten Lehrgänge sind berufsbegleitend als Präsenzseminar konzipiert, einige lassen sich auch per Fernkurs durchlaufen. Wer in Präsenzform lernt, kann während der Woche abends oder am Wochenende die Schulbank drücken. Mindestens 3 Monate Zeit sollte dafür eingeplant werden. Die Inhalte einer Weiterbildung zum Personalberater umfassen diese Bereiche:

  • Arbeitsmarkttrends,
  • Arbeitsrecht,
  • Tarifrecht
  • Sozialrecht,
  • Konfliktmanagement,
  • Personalbeschaffung,
  • Personalvermittlung,
  • Personalauswahl,
  • Recruiting,
  • Analyse von Bewerbungsunterlagen,
  • Personalplanung,
  • Outplacement,
  • Stellenmarkt Analyse,
  • Assessment-Center.

Als Ausbildung vor einer Weiterbildung zum Personalberater empfehlen sich kaufmännische Berufe. Wer zum Beispiel als Bürokauffrau/Bürokaufmann für Büromanagement eine Ausbildung vorweisen kann, hat gute Voraussetzungen für die Weiterbildung zum Personalberater. Kaufleute für Büromanagement bearbeiten und organisieren typische bürowirtschaftliche Zusammenhänge. Sie bearbeiten Aufträge, kümmern sich um die Beschaffung von Material, sind im Rechnungswesen, im Marketing und auch in der Personalverwaltung tätig. Die Ausbildung erstreckt sich über 3 Jahre. Inhalte der Ausbildung werden im Betrieb und in der Berufsschule vermittelt.

Zu den typischen Lerninhalten im Betrieb gehören das Lernen von Büro- sowie Geschäftsprozessen und die integrativen Ausbildungsinhalte zu den Themen Arbeitsorganisation und Kommunikation. Die Schule begleitet im ersten Ausbildungsjahr mit Lernfeldern wie Büroorganisation, Auftragsbearbeitung und Beschaffung von Waren sowie Vertragsschließung. Im zweiten Ausbildungsjahr kommt die Kundenakquisition und Kundenbindung hinzu. Außerdem stehen Themen wie Erfassung von Wertströmen, Kommunikation und Personalwirtschaft im Fokus. Das dritte Ausbildungsjahr vertieft die erworbenen Kenntnisse aus den ersten beiden Ausbildungsjahren. Außerdem kommen die Themen Liquiditätssicherung und Finanzierung, Veranstaltungsmanagement und Geschäftsreisenorganisation sowie Projektplanung dazu.

3. Studium

Wer sich zum/zur Personalberater /-in weitergebildet hat, kann sinnvoll ein grundständiges Studium in unterschiedlichen Fächern anschließen. Es empfehlen sich Betriebswirtschaftslehre, Personalmanagement, Rechtswissenschaften, Wirtschaftspsychologie oder Wirtschaftswissenschaften. Naheliegend ist das Studium des Personalmanagements. Das Studium ist grundständig aufgebaut und vermittelt Basiswissen zur Betriebs und Volkswirtschaftslehre, zur Personalwirtschaft und zum Controlling. Die Studieninhalte erstrecken sich konkret auf diese Bereiche:

  • Arbeitnehmerüberlassung,
  • Organisationspsychologie,
  • Arbeitspsychologie,
  • Arbeitsrecht,
  • Tarifrecht,
  • VWL, BWL,
  • Demographie-Management,
  • Ethik und Personal,
  • Mathematik, Statistik,
  • Personalcontrolling,
  • Talentmanagement,
  • Personalentwicklung,
  • Personalmarketing und -psychologie sowie
  • Rechnungswesen und Finanzierung.

Hilfreich für ein Studium des Personalmanagements sind gute Kenntnisse in den Schulfächern Mathematik, Wirtschaft, Recht, Englisch und Informatik. Das Studium dauert in der Regel sechs bis acht Semester und schließt mit einer Bachelor Arbeit ab. Die Fachhochschule Ludwigshafen am Rhein arbeitet mit verschiedenen Partnerhochschulen in Großbritannien, Frankreich und Spanien zusammen. Es ist möglich, einen Teil des Studiums in einem der genannten Länder zu belegen um sich so breiter aufzustellen. Als Studienalternativen wären die Studiengänge Wirtschaftswissenschaften und Unternehmensberatung sowie Unternehmensführung und Management zu nennen. Den Studienfächern ist gemeinsam, dass sie sich mit betriebswirtschaftlichen Inhalten befassen und mit dem Planen und Umsetzen unternehmerischer Entscheidungen.

Wer den Fokus eher im Bereich Erziehung, Schule, Aus- und Weiterbildung sieht, hätte die Möglichkeit die Studiengänge Berufspädagogik, Arbeitsmarktmanagement, beschäftigungsorientierte Beratung und Fallmanagement sowie Wirtschaftspädagogik zu belegen. Als Perspektive nach dem Studium empfiehlt sich der Einstieg in die freie Wirtschaft. Dort sind Absolventen des Studiengangs Personalmanagement im Personalwesen, in der Betriebsorganisation und Planung oder als selbstständiger Personalberater tätig.

Weiterführende Studienfächer sind Betriebswirtschaftslehre, Bildungsmanagement oder auch Personalmanagement. Entscheiden sich die frischgebackenen Bachelors für ein Studium des Bildungsmanagements, legen Sie den Schwerpunkt auf Arbeitswissenschaft und Bildungsmarketing, Bildungsrecht, Controlling und Finanzmanagement. Außerdem bietet das Studium Einblicke in die Themen Organisation und Führung, Projektmanagement, Schulentwicklung und Schulleitung sowie Sozialpädagogik.

4. Tätigkeit

Personalberater/-innen arbeiten für größere Unternehmen oder für Institutionen. Sie arbeiten im Bereich des Personalcontrollings, der Personalberatung oder der Entwicklung und Fortbildung des Personals. Ihre vordringliche Aufgabe ist die Suche und Vermittlung von Arbeitskräften. Personalberater suchen offene Stellen und analysieren das Bewerberprofil. Auf Basis der Auswertungen bringen sie Bewerber und Stellenangebote zusammen. Sie erstellen konkrete Anzeigen und schalten diese regional und überregional. Alternativ stellen Sie die Angebote in Internetdatenbanken ein. Diese Tätigkeit nennt sich E-Recruitment. Personalberater wählen passende Bewerber aus und führen die ersten Sondierungsgespräche mit ihnen. Dabei filtern sie geeignete und ungeeignete Bewerber und Bewerberinnen aus.

Zusätzlich begleiten sie die Bewerber bis zum Vertragsabschluss und stehen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichsam beratend zur Verfügung. Ihre Aufgabe erstreckt sich auch auf das Aufstellen von Arbeitsverträgen. Zum Teil sind Personalberater für Arbeitnehmer in der Probezeit wichtige Ansprechpartner. Personalberater stehen Fach- und Führungskräften für Gespräche zur Verfügung und helfen dabei, passende Unternehmen zu finden. Als Headhunter erhalten sie gleichsam eine Prämie, wenn der Vertragsabschluss zustande kommt.

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