*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Category Management

Datenbasis: 267 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.697 € 4.313 € 8.245 €
Baden-Württemberg 2.546 € 5.094 € 10.464 € Jobs Category Management
Bayern 2.838 € 4.020 € 9.648 € Jobs Category Management
Berlin 2.151 € 2.865 € 6.668 € Jobs Category Management
Brandenburg 2.054 € 3.285 € 6.280 € Jobs Category Management
Bremen 2.591 € 4.144 € 7.922 € Jobs Category Management
Hamburg 2.897 € 5.097 € 7.926 € Jobs Category Management
Hessen 2.783 € 4.848 € 9.602 € Jobs Category Management
Mecklenburg-Vorpommern 1.983 € 3.171 € 6.062 € Jobs Category Management
Niedersachsen 2.505 € 4.263 € 6.571 € Jobs Category Management
Nordrhein-Westfalen 2.676 € 4.126 € 8.628 € Jobs Category Management
Rheinland-Pfalz 2.653 € 4.242 € 8.109 € Jobs Category Management
Saarland 2.564 € 4.101 € 7.840 € Jobs Category Management
Sachsen 1.891 € 3.024 € 5.781 € Jobs Category Management
Sachsen-Anhalt 2.033 € 3.251 € 6.215 € Jobs Category Management
Schleswig-Holstein 2.369 € 3.788 € 7.241 € Jobs Category Management
Thüringen 2.107 € 3.370 € 6.442 € Jobs Category Management

Category Manager / Category Managerin:

1. Gehalt

Als Category Manager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.313 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 267 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.697 € beginnen, Category Manager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 8.245 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.788 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.094 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Category Manager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 3.418 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.872 Euro brutto
  • 35 Jahre = 4.848 Euro brutto
  • 40 Jahre = 5.694 Euro brutto
  • 45 Jahre = 6.103 Euro brutto
  • 50 Jahre = 7.007 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.524 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.329 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 5.142 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer Category Manager /-in werden möchte, hat in der Regel eine kaufmännische Ausbildung sowie eine entsprechende Weiterbildung durchlaufen. Die folgenden dualen Ausbildungen sind ein solider Grundstein, um später eine entsprechende Weiterbildung zu besuchen:

  • Industriekaufmann /-frau,
  • Kaufmann /-frau im Einzelhandel, Kaufmann /-frau im Groß- und Außenhandel,
  • Servicefachkraft im Dialogmarketing, Kaufmann /-frau für Dialogmarketing, Kaufmann /-frau für Marketingkommunikation, Drogist /-in,
  • Bürokaufmann /-frau, Kaufmann /-frau für Bürokommunikation, Kaufmann /-frau für Büromanagement,
  • Kaufmann /-frau für Spedition und Logistikdienstleistung,
  • Kaufmann /-frau für Tourismus und Freizeit.

Die wichtigsten Inhalte während der Ausbildung sind bereits der Einkauf oder das Marketing. Wer gut in beiden Fächern ist, kann mathematisches Wissen und kalkulatorische Fähigkeiten nutzen, um entsprechende Marketing-Aktionen zu entwickeln. Nur die eigentliche Category-Bildung, die Ausarbeitung eines spezifischen Sortiments, obliegt dann noch dem /der Category Manager /-in.

Um zur Category Manager /-in aufzusteigen, der /die rein inhaltlich betrachtet eine Spezialform der Produktmanager /-in ist, ist eine kaufmännische Weiterbildung erforderlich. Je nach der Ausbildung bzw. der Branche des Ausbildungsbetriebes kommen hier die folgenden Weiterbildungen infrage:

  • Betriebswirt /-in für allgemeine Betriebswirtschaft, Betriebswirt /-in international
  • Betriebswirt /-in für Textil, Betriebswirt /-in für Möbelhandel
  • Betriebswirt /-in für Absatz /Marketing, Betriebswirt /-in für Handel
  • Bekleidungsfachwirt /-in, Buchhandelsfachwirt /-in
  • Fachwirt /-in für den Einkauf, Industriefachwirt /-in, Fachwirt /-in für Marketing, Fachwirt /-in mit Schwerpunkt Wirtschaft
  • Industrie-Betriebswirt /-in, praktische /-r Betriebswirt /-in, technische /-r Betriebswirt /-in, technische /-r Fachwirt /-in

Oft stellen sich Absolventen einer kaufmännischen Ausbildung die Frage, ob nun die Ausbildung zum/zur Fachwirt /-in oder zum/zur Betriebswirt /-in die bessere Richtung ist, denn die Ansätze sind zwar ähnlich, aber mit einer anderen Schwerpunktsetzung. Fachwirte lernen während ihrer Ausbildung stark fachlich bezogene Inhalte kennen, die für die jeweilige Branche relevant sind. Betriebswirte hingegen sind stärker kaufmännisch geprägt. Obgleich grundsätzlich beide Wege möglich sind, um Category Manager /-in zu werden, so sollte die Unterscheidung doch im Vorfeld klar sein.

3. Studium

Wer ein Studium erfolgreich beendet hat und anschließend als Category Manager /-in arbeitet, kann diesen Posten gut als Einstiegsqualifikation nutzen, denn es werden wie in kaum einem anderen Bereich die Produkte so genau beleuchtet wie im Category Management. Wer sein Handwerk beherrscht, kann nach einem entsprechen Studium auch in einer Position als Teamleiter /-in arbeiten, ein Produktteam betreuen oder mit einem entsprechend hohen akademischen Grad auch eine Abteilung führen. Wer per Studium zum/zur Category Manager /-in werden möchte, wird sich in der Regel auf eine Branche spezialisieren und darin auch ein entsprechendes Studium absolvieren wie beispielweise Automobilwirtschaft oder Verlagswirtschaft. Ist der inhaltliche Weg noch unklar, empfehlen sich die folgenden Studiengänge und ihre jeweiligen grundständigen Studienfächer:

Betriebswirtschaftslehre, Business Administration: Betriebswirtschaft, Betriebswirtschaftslehre, Business Administration, BWL - Gründen - Führen – Steuern, Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre, Internationale Betriebswirtschaftslehre, Technologie- und managementorientierte Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaft,

➤ Dienstleistungs- und Servicemanagement: Betriebswirtschaft, Business Travel Management and Eventmanagement, BWL- Industrie- /Dienstleistungsmanagement, Industrielles Servicemanagement, International Management for Service Industries, Service Management,

➤ Handelsbetriebswirtschaft: Betriebswirtschaftslehre (Handel und Dienstleistungen, Modemanagement, Konsumgüterhandel), Handels- und Dienstleistungsmanagement, Internationales Handelsmanagement, Management und Vertrieb, Wirtschaftswissenschaften (Handelsmanagement), International Fashion Retail, International Industry and Trade Management, International Retail Management,

➤ Industriebetriebswirtschaft: Betriebswirtschaftslehre (Industrie, Industrie und Handel), Industriemanagement, Management und Vertrieb, Wirtschaft (Industrie),

➤ Internationale Wirtschaft: Business Communication Management, BWL (International Business Administration), Europäische Betriebswirtschaft, Europäisches Management, European Business Studies, International Business, Internationale Betriebswirtschaft, Internationale Betriebswirtschaftslehre /Management, International Management, International Management for Business and Information Technology,

➤ Marketing und Vertrieb Betriebswirtschaft (Marketing), Brand Management, Digital Media Marketing, International Business Management, Internationale Betriebswirtschaftslehre, Internationales Marketingmanagement, Internationales Marketing und Unternehmenskommunikation, Internationales Online Marketing, Marketing, Marketing und Vertrieb,

➤ Wirtschaftswissenschaften: Economics and Business Administration, Ökonomie, Ökonomik, Staatswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschafts- und Organisationswissenschaften, Wirtschaft und Politik.

4. Tätigkeit

Zur Verbesserung der Umsätze sowie der Effektivität des Verkaufes wird in der Regel ein/e Category Manager /-in eingestellt, sowohl im traditionellen Einzelhandel, als auch beim neuwertigen E-Commerce. Dazu spürt diese Berufsgruppe Trends auf und beschäftigt sich mit der Kauforientierung der Bevölkerung. In Abhängigkeit von der Branche eines Category Managers unterscheiden sich die Tätigkeiten entsprechend voneinander. Eines ist jedoch allen Branchen gemeinsam: Category Manager stellen Sortimente und Warengruppen für ihr Unternehmen zusammen, überprüfen diese regelmäßig und kontinuierlich und kümmern sich um die Optimierung. In der Regel sind sie im Handel oder in der Industrie tätig. Ihr Ziel ist es, den Umsatz und den Gewinn durch eine möglichst optimale Produktauswahl zu steigern und die Kundenzufriedenheit zu verbessern.

Category Manager arbeiten eng mit dem Marketing-Bereich und dem Produktmanagement ihres Unternehmens zusammen und haben in ihrer Aus- und Weiterbildung gelernt, Markt- und Kennzahlen so zu deuten, dass sie eine bedarfsgerechte Produktauswahl treffen können. Auch die Abwägung von Preisen und Qualitätsstandards sowie der Vergleich von Zusatzangeboten und Dienstleistungen fallen in den Aufgabenbereich von Category Managern. Auch sind sie mit für die Entwicklung von Marketingstrategien für die selbst zusammengestellten Produktkategorien zuständig.

Das Einstiegsgehalt in diesen Beruf beginnt bei 2500 Euro im Monat, wobei das Durchschnittsgehalt ungefähr 1000 Euro darüber liegt und somit etwa 3500 Euro beträgt. Trotz Mehrarbeit von oftmals 42 Stunden pro Woche kommt somit diese Berufsgruppe auf einen Stundensatz von durchschnittlich 21 Euro. In der Regel beträgt das Einkommen maximal zu 5000 Euro monatlich möglich.