*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Druckerhelfer / in

Datenbasis: 522 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.835 € 2.879 € 4.323 €
Baden-Württemberg 1.990 € 3.083 € 4.394 € Jobs Druckerhelfer / in
Bayern 2.035 € 2.981 € 4.329 € Jobs Druckerhelfer / in
Berlin 1.660 € 2.257 € 4.788 € Jobs Druckerhelfer / in
Brandenburg 1.819 € 2.184 € 3.083 € Jobs Druckerhelfer / in
Bremen 1.763 € 2.766 € 4.153 € Jobs Druckerhelfer / in
Hamburg 2.100 € 3.390 € 4.453 € Jobs Druckerhelfer / in
Hessen 1.906 € 2.780 € 4.526 € Jobs Druckerhelfer / in
Mecklenburg-Vorpommern 1.310 € 2.055 € 3.086 € Jobs Druckerhelfer / in
Niedersachsen 1.738 € 2.494 € 4.037 € Jobs Druckerhelfer / in
Nordrhein-Westfalen 1.818 € 3.049 € 4.189 € Jobs Druckerhelfer / in
Rheinland-Pfalz 2.109 € 3.076 € 4.300 € Jobs Druckerhelfer / in
Saarland 1.810 € 2.839 € 4.263 € Jobs Druckerhelfer / in
Sachsen 1.798 € 2.371 € 3.010 € Jobs Druckerhelfer / in
Sachsen-Anhalt 1.623 € 1.851 € 2.636 € Jobs Druckerhelfer / in
Schleswig-Holstein 1.611 € 2.528 € 3.796 € Jobs Druckerhelfer / in
Thüringen 1.785 € 2.187 € 3.930 € Jobs Druckerhelfer / in

Druckerhelfer / Druckerhelferin:

1. Gehalt

Als Druckerhelfer liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.879 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 522 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.835 € beginnen, Druckerhelfer in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 4.323 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.528 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 3.083 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Druckerhelfer in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.411 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.726 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.097 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.115 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.021 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.021 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.739 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.270 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.996 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Druckerhelfer /-in ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Hilfstätigkeit. Die Einweisung in diese Arbeit erfolgt am Arbeitsplatz. Für den beruflichen Aufstieg könnte unter anderem eine Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer /zur Maschinen- und Anlagenführerin absolviert werden, die den Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung hat. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und es wird rechtlich keine bestimmte Schulbildung vorausgesetzt. Die meisten Betriebe entscheiden sich jedoch für Bewerber mit Hauptschulabschluss.

Mit dem Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung lernt man die maschinellen Techniken kennen, die eingesetzt werden, wenn Erzeugnisse getrennt, umgeformt und verbunden werden. Zudem wird vermittelt, wie die Anlagen und Maschinen für die Papierverarbeitung umgerüstet und ausgerüstet werden.

Weiterhin wird im Betrieb erlernt, wie Hilfsstoffe, Betriebsstoffe und Werkstoffe gehandhabt und zugeordnet werden; wie Arbeitsabläufe vorbereitet und geplant werden und wie die Produktionsanlagen eingerichtet und bedient werden. Nach dem ersten Ausbildungsjahr findet eine Zwischenprüfung statt und am Ende der Ausbildung findet sie Abschlussprüfung statt. Die Abschlussprüfung besteht aus einem praktischen und einem schriftlichen Teil. Bei der praktischen Prüfung müssen zwei Aufgaben ausgeführt werden, beispielsweise das Umrüsten einer Maschine oder das Einrichten oder Bedienen einer Anlage. Im schriftlichen Teil wird das Wissen über Wirtschafts- und Sozialkunde, Produktionsplanung und Produktionstechnik abgefragt.

3. Studium

Nach der Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer kann man sich unter anderem mit einem Studium weiterbilden und somit für den beruflichen Aufstieg sorgen. Dazu würden sich unter anderem folgende Studienfächer anbieten:

Grundständiges Studienfach Maschinenbau
Das Studium dauert sechs bis acht Semester und es wird Basiswissen der Themenfelder Fertigung, Berechnung, Ingenieurwissenschaften und Konstruktion vermittelt. Zu den Pflichtmodulen gehören unter anderem Elektrotechnik, Elektronik, Fügeverfahren, Fertigungsverfahren, Strömungslehre, Thermodynamik, Werkstoffkunde und Konstruktionselemente. Nach erfolgreichem Abschluss ist eine freiberufliche Tätigkeit als technischer Sachverständiger /technische Sachverständige oder als Konstruktionsingenieur /-in möglich. Ebenso findet man Beschäftigen in den Bereichen Verkauf, Vertrieb, Instandhaltung, Wartung, Kundendienst oder Maschinen- und Anlagenbau.

Grundständiges Studienfach Produktionstechnik
Auch dieses Studium dauert sechs bis acht Semester und man erhält Basiswissen der Themen Automatisierungstechnik, Fertigungstechnik und Produktionstechnik.
Zu den Pflichtmodulen gehören unter anderem Fabrikplanung, Energielehre, Antriebselemente der Konstruktion, Kommunikation im Unternehmen, Fertigung, Informatik, Messen, Steuern, Regeln, Werkzeugmaschinen, Physik, technische Mechanik sowie Projektmanagement.

Nach Abschluss des Studiums sind Beschäftigungen in den Bereichen Produktionsmanagement, Produktionssteuerung, Produktionsplanung und Qualitätssicherung zu finden. Ebenso ist eine freiberufliche Tätigkeit als technischer Sachverständiger /technische Sachverständige oder als Qualitätsmanager /-in möglich.

4. Tätigkeit

Als Druckerhelfer /-in führt man zuarbeitende und in der Regel einfache Tätigkeiten durch. Man hilft somit den Druckern bei der Arbeit. Die Tätigkeitsfelder sehen im Detail folgendermaßen aus:

  • Druckfahnen, Bedruckstoffe und Druckformen bereitstellen
  • Überwachung des Maschinenlaufs
  • Störungen melden und die Fachkraft darüber informieren

Müssen Maschinen gereinigt, gepflegt oder umgerüstet werden, führen Druckerhelfer /-innen Hilfsarbeiten aus. Ebenso helfen sie mit, wenn Feucht- oder Farbwalzen justiert werden müssen oder wenn Druckformen eingelagert werden.
Bei der Beschäftigung in einer Buchbinderei wirken sie unterstützend mit, wenn bedruckte Papierbögen weiterverarbeitet werden. Sie übernehmen dann das Bedienen von einfachen Maschinen und machen die fertigen Produkte für den Versand fertig (auf Paletten stapeln und verpacken).

Druckerhelfer /-innen arbeiten in Verlagen, Buchbindereien sowie in Zeitungsdruckereien, Buchdruckereien und anderen Betrieben im Druckgewerbe. Auch bei der Schilderherstellung, beim Textildruck und beim Bedrucken von Keramik und Porzellan werden Druckerhelfer /-innen benötigt.
In diesem Bereich ist es üblich, in Schichten zu arbeiten. Zudem muss man Anweisungen folgen und da sich die Fachkräfte auf die Unterstützung der Helfer /-innen verlassen müssen, sollte sorgfältiges Arbeiten selbstverständlich sein.