Jobangebote für Leitung Sozialarbeit (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.
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Gehalt Leitung Sozialarbeit

Datenbasis: 23 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.104 € 2.783 € 5.045 €
Baden-Württemberg 2.104 € 2.783 € 5.045 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Bayern 2.239 € 2.962 € 5.369 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Berlin 1.949 € 2.578 € 4.673 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Brandenburg 1.603 € 2.120 € 3.843 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Bremen 2.022 € 2.674 € 4.847 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Hamburg 2.232 € 2.952 € 5.351 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Hessen 2.208 € 2.921 € 5.295 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Mecklenburg-Vorpommern 1.547 € 2.046 € 3.709 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Niedersachsen 1.920 € 2.539 € 4.603 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Nordrhein-Westfalen 2.407 € 2.723 € 4.879 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Rheinland-Pfalz 2.069 € 2.737 € 4.962 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Saarland 2.000 € 2.646 € 4.797 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Sachsen 1.595 € 2.110 € 3.825 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Sachsen-Anhalt 1.586 € 2.098 € 3.803 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Schleswig-Holstein 1.848 € 2.444 € 4.430 € Jobs Leitung Sozialarbeit
Thüringen 1.644 € 2.175 € 3.943 € Jobs Leitung Sozialarbeit

Leitung Sozialarbeit:

1. Gehalt

Als Leiter der Sozialarbeit liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.783 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 23 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.104 € beginnen, Leiter in der Sozialarbeit in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.045 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.444 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.783 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Leiter der Sozialarbeit in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.578 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.578 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.734 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.284 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.872 Euro brutto
  • 50 Jahre = 3.346 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.604 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.464 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 3.819 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum/zur Betreuungsfachkraft kann ein möglicher Weg zum/zur Gruppenleiter /-in im Bereich Sozialarbeit sein. Einen festgeschriebenen Karriereverlauf gibt es nicht, doch lernen Betreuungsfachkräfte viele wichtige Grundlagen, die sowohl im Bereich Sozialarbeit wichtig sind, als auch mit den organisatorischen Aufgaben eines /-r Gruppenleiters /-in zusammenhängen.

Während der Ausbildung zur Betreuungsfachkraft werden die folgenden Inhalte vermittelt:

  • Grundkenntnisse über psychische, physische und geistige Erkrankungen, Demenz und typische Alterskrankheiten
  • Pflegerische Grundkenntnisse, Dokumentation der Pflege
  • Erste Hilfe, Hauswirtschaft, Ernährungslehre
  • Interaktion, Kommunikation und Interaktion mit zu betreuenden Menschen wie u.a. sinnvolle Beschäftigungen, Freizeitgestaltung, Bewegung
  • Zusammenarbeit mit Pflegekräften und Angehörigen
  • Rechtskunde (u.a. Haftungs- und Betreuungsrecht)

Ein alternativer Zugang im Bereich Sozialarbeit kann die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger /-in sein. Diese Ausbildung umfasst sowohl den heilerzieherischen Aspekt (Kreativität, Musik, Rhythmik, Gestalten, Werken, Spielen, Sprachbildung, Sprachförderung, Gesundheit, Bewegung, Psychomotorik, Hauswirtschaft) wie auch den medizinisch-pflegerischen Bereich, der unter anderem klassische Themen der Humanmedizin (Gesundheit, Pflege, Psychiatrie, Heilerziehung) aufgreift.

Je nach dem Ort der Ausbildung werden ganz unterschiedliche Fähigkeiten vermittelt, denn im Umgang mit Jugendlichen oder aber Senioren sind jeweils andere Kompetenzen gefragt. Grundsätzlich aber werden folgende Grundkompetenzen im Rahmen von Theorie- und Praxisphasen vermittelt:

  • Angepasste Freizeitgestaltung
  • Behindertenpsychologie
  • Heilerziehungspflege, Grundpflege, Patientenbetreuung
  • Frühförderung, Erziehung, Elternarbeit, Heimerziehung
  • Behindertenpädagogik, Heilpädagogik, Pflegepädagogik, Inklusionspädagogik, Medizinpädagogik, Sonder- und Sozialpädagogik

Um neben den fachlichen Kompetenzen im Bereich Sozialarbeit auch Führungskompetenzen zu erlangen, gibt es spezielle Aufstiegskurse, die sowohl in Verwaltungsarbeiten, Berichtswesen, Informationswesen und Abrechnungsmodalitäten schulen, als auch für die Führung, Schulung und Ausbildung von Mitarbeiter /-innen qualifizieren.

Ausbildungsalternativen sind die Ausbildung zum/zur Altenpfleger /-in, zur Fachkraft für Pflegeassistenz oder zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger /-in. Auch gibt es die Möglichkeit nach einer klassischen Ausbildung zum/zur Erzieher /-in, Kinderpfleger /-in, Sozialbetreuer /-in oder Haus- und Familienpfleger /-in eine entsprechende Weiterbildung zu absolvieren, die für die Betreuung von behinderten, kranken oder speziell förderbedürftigen Menschen rüstet.

3. Studium

Das Studium der Sozialen Arbeit liegt dem Berufswunsch Gruppen- /Teamleiter /-in im Bereich der Sozialarbeit am nächsten. Bereits ein Blick auf die möglichen Studiengänge zeigt, dass bereits vergleichsweise früh entschieden werden kann, in welchem Bereich man später tätig sein möchte bzw. mit welchen Menschen man später umgehen will.

Folgende grundständige Studiengänge gibt es:

  • Internationale Soziale Arbeit
  • Arbeit, Integration und soziale Sicherung
  • Arbeit mit behinderten Menschen
  • Bildung und Beruf
  • Soziale Arbeit in Pflege und Rehabilitation
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Soziale Arbeit mit Kranken und Suchtkranken

Diese können durch die folgenden weiterführenden Studiengänge erweitert werden:

  • Case Management, Beratung
  • Forschung, Entwicklung, Management in der Sozialen Arbeit
  • Konzeptionsentwicklung, Organisationsgestaltung
  • Inklusion und Exklusion
  • Planen und Leiten
  • Soziale Dienste
  • Sozialpädagogik
  • Therapeutische Soziale Arbeit

Mit Blick auf die verschiedenen Studiengänge werden zwei Dinge deutlich: Es gibt Studiengänge, die für die Arbeit mit jungen Menschen, aber auch alten Menschen qualifizieren. Darüber hinaus gibt es Studiengänge, in denen die Bedürfnisse und Ansprüche von Kranken oder Behinderten näher beleuchtet werden. Bei den weiterführenden Studiengängen zeigt sich, dass ein möglicher Fokus die Qualifizierung für eine Leitungsposition sein kann. Doch auch Forschung, Entwicklung und Management sind denkbare Schwerpunkte, die im Rahmen eines weiterführenden Studiums behandelt werden.

Alternative Studienfächer sind

  • Coaching, Beratung, Supervision
  • Erziehungs- und Bildungswissenschaft
  • Gerontologie
  • Gesundheitsförderung /-pädagogik
  • Gesundheitsmanagement /-ökonomie
  • Heilpädagogik
  • Pflegemanagement /-wissenschaft
  • Rehabilitations- /Sonderpädagogik
  • Sozialmanagement

Grundsätzlich gilt: Neben Fachwissen und Führungsqualitäten zählt in diesem Bereich insbesondere die menschliche Komponente. Wer die Kunst nicht beherrscht, Menschen mit Krankheiten oder Behinderungen so anzunehmen, wie sie sind, wird auch nach einem entsprechenden Studium nicht erfolgreich als Gruppen- /Teamleiter /-in tätig sein können.

4. Tätigkeit

Gruppen- oder Teamleiter /-innen im Bereich Sozialarbeit sind in allen sozialen und beratenden Einrichtungen gefragt. Sie arbeiten in Beratungs- und Betreuungsstellen, in Einrichtungen des Strafvollzugs sowie in Rehabilitationseinrichtungen. Dort organisieren sie nicht nur die Teams, sondern kümmern sich auch um Menschen mit psychischen und körperlichen Handicaps. Als Gruppen- oder Teamleiter /-in müssen Betriebsmittel und Versorgungspläne erstellt sowie Organisations- und Handlungskonzepte konzipiert und umgesetzt werden.

Neben vielen organisatorischen Aufgaben, sind Team- und Gruppenleiter /-innen in der Sozialarbeit auch Bezugspersonen für die Menschen, die sie betreuen. Sie beraten, zeigen Alternativen auf und geben Entscheidungshilfen. Außerdem helfen sie in Krisensituationen und motivieren die Betroffenen zur Eigeninitiative. Auch die Beschaffung von rechtlichen und finanziellen Hilfen vor dem Hintergrund des individuellen Unterstützungsbedarfs fällt in den Aufgabenbereich von Gruppen- oder Teamleiter /-innen. Daneben sind spezielle Aufgaben zu erledigen, die in engem Zusammenhang mit dem Arbeitsplatz bzw. der Einrichtung stehen.