Jobangebote für KFZ-Mechatroniker (+15km)

Geschätztes Bruttogehalt  
*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt KFZ-Mechatroniker

Datenbasis: 6.481 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.660 € 2.315 € 3.307 €
Baden-Württemberg 1.876 € 2.609 € 3.635 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Bayern 1.728 € 2.351 € 3.254 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Berlin 1.533 € 2.035 € 2.786 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Brandenburg 1.409 € 1.851 € 2.620 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Bremen 1.711 € 2.256 € 2.923 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Hamburg 1.751 € 2.441 € 3.196 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Hessen 1.717 € 2.382 € 3.320 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Mecklenburg-Vorpommern 1.337 € 1.758 € 2.420 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Niedersachsen 1.643 € 2.248 € 3.204 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Nordrhein-Westfalen 1.693 € 2.282 € 3.222 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Rheinland-Pfalz 1.634 € 2.364 € 3.239 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Saarland 1.630 € 2.346 € 3.123 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Sachsen 1.434 € 1.857 € 2.486 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Sachsen-Anhalt 1.448 € 1.914 € 2.545 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Schleswig-Holstein 1.704 € 2.298 € 2.977 € Jobs KFZ-Mechatroniker
Thüringen 1.466 € 1.877 € 2.503 € Jobs KFZ-Mechatroniker

KFZ-Mechatroniker / KFZ-Mechatronikerin:

1. Gehalt

Als KFZ-Mechatroniker liegt das deutschlandweite Durchschnittsgehalt bei 2.315 € brutto pro Monat und somit bei einem Jahresgehalt von 27.780 €. Dieser Wert basiert auf rund 6.481 Datensätzen, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Die Gehaltsspanne zeigt allerdings, dass ganze 25% der Monatsgehälter unter 1.660 € liegen, während weitere 25% der KFZ-Mechatroniker 3.307 € und mehr verdienen.

Dabei hat zunächst der Standort des Arbeitgebers einen Einfluss auf die Höhe des einzelnen Gehalts. Als KFZ-Mechatroniker in Berlin beträgt das Einkommen durchschnittlich 2.035 € im Monat. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg auf ein Monatsgehalt von 2.609 € kommen. Dabei ist anzumerken, dass einschließlich Berlin alle neuen Bundesländer verdiensttechnisch unter den Gehältern in den alten Bundesländern liegen.

Auswirkung von Firmengröße, Branchenzugehörigkeit und Tarifbindung des Betriebs auf das Gehalt

In großen Betrieben verdienen KFZ-Mechatroniker etwas mehr als in kleinen und mittleren:

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.265 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.504 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.707 Euro brutto

Dabei gehören die Firmengröße und die Branche des Betriebs meistens zusammen. Wenn KFZ-Mechatroniker in kleinen Firmen beschäftigt sind, handelt es sich dabei in aller Regel um Werkstätten oder Betriebe aus Kfz-Handwerk und - Handel verdienen. In diesen Branchen ist der Verdienst geringer als in den großen Konzernen der Metall- und Elektroindustrie sowie dem Fahrzeugbau.


Je nachdem, ob der Betrieb, in dem ein KFZ-Mechatroniker angestellt ist, tariflich gebunden ist, fällt das Einkommen zudem unterschiedlich aus. Denn auch das Tarifgehalt ist je nach Branche und Bundesland geregelt. Arbeitnehmer mit Tarifgehalt können sich aber z.B. über Urlaubs- und Weihnachtsgeld freuen.

Das Gehalt als in Abhängigkeit vom Alter:

Das Einstiegsgehalt nach der Ausbildung als KFZ-Mechatroniker liegt zwischen 1.500 und 1.900 Euro brutto pro Monat. Mit etwas Berufserfahrung liegt der Verdienst schließlich über der 2.000 Euro Marke.

  • 25 Jahre = 2.090 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.292 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.539 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.589 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.645 Euro brutto

Wer mehr verdienen möchte, kann sich zum Meister (Mechatronikermeister) fortbilden.

Bei allen genannten Angaben zum Gehalt als KFZ-Mechatroniker bzw. KFZ-Mechatronikerin handelt es sich um Durchschnittswerte. Für genauere Informationen empfehlen wir unseren kostenlosen Gehaltscheck oder eine individuelle Gehaltsanalyse (zum Gehaltsvergleich).

Wie viel Netto vom Bruttogehalt übrig bleibt, können Sie schnell und leicht in unserem Gehaltsrechner errechnen.

2. Ausbildung / Weiterbildung

Die Ausbildung zum /zur KFZ-Mechatroniker /-in ist besonders bei jungen Männern beliebt. Sie ist heute anspruchsvoller als früher (vorheriger Aubsildungsberuf: KFZ-Mechaniker ), da der mechanische Bestandteil im Autobau um den immer komlexer werdenden elektronischen Bereich ergänzt wurde. Um mit der technischen Entwicklung Schritt zu halten, wurden beide Berufsbilder zusammengefasst.

Aufgrund der vielfältigen Aufgabengebiete in der Fahrzeugbranche erfolgt die Ausbildung zum/ zur KFZ-Mechatroniker /-in mit einer Schwerpunktbildung. Daher handelt es sich nicht um ein einziges Berufsbild, sondern es gibt fünf Ausbildungsberufe im Bereich der KFZ-Mechatronik. Das sind:

  • KFZ-Mechatroniker /-in mit Schwerpunkt Karosserietechnik
  • KFZ-Mechatroniker /-in mit Schwerpunkt Motorradtechnik
  • KFZ-Mechatroniker /-in mit Schwerpunkt Nutzfahrzeugtechnik
  • KFZ-Mechatroniker /-in mit Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik
  • KFZ-Mechatroniker /-in mit Schwerpunkt System- und Hochvolttechnik

Neben diesen Spezialkenntnissen, lernt jede /-r Kraftfahrzeugmechatroniker /-in während seiner Ausbildung, wie erfasste Daten zu deuten sind. In diesem Zusammenhang werden nicht nur Luftdruck und Temperatur gemessen, sondern auch Fehlerspeicher ausgelesen und die Probleme entsprechend behoben. Neben Wartung, Montage und Demontage von Systemen und Bauteilen, werden Fahrzeuge auch für regelmäßig wiederkehrende Prüfungen vorbereitet.

Die gut organisierte Autobranche bietet KFZ-Mechatroniker /-innen vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. Eine Zukunft als Automobil-Serviceberater /-in, Geprüfte/ n Kfz-Servicetechniker /-in oder die Weiterqualifizierung als KFZ-Technikmeister /-in stehen offen.

Informationen zum Gehalt in der Ausbildung als Kraftfahrzeugmechatroniker/-in .

3. Studium

Bereits die Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechaniker /-in war eine klassische, duale Ausbildung – und auch der Nachfolger, die Ausbildung zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in ist eine duale Ausbildung. Nach dieser kann eine Weiterbildung zum /zur Meister /-in angeschlossen werden – oder ein Studium absolviert werden. Unabhängig vom Schwerpunkt der Ausbildung bietet sich hier ein Studium der Fahrzeugtechnik an.

Bachelorstudiengänge der Fahrzeugtechnik:
Fahrzeugbau, Maschinenbau, Automobilproduktion, Fahrzeugintegration, Automobiltechnik, Sachverständigenwesen, Fahrzeugtechnik, Antriebstechnik oder Karosserietechnik. Die Hauptinhalte des Studiums sind neben klassischen Fächern wie Mathematik, Physik und Informatik auch Elektro- und Messtechnik, Fahrzeugelektronik, Fertigung, Antriebssystemtechnik, Thermodynamik, Konstruktion, Mechanik, Wärmetechnik und Werkstofflehre

Masterstudiengänge der Fahrzeugtechnik
Fahrzeugentwicklung, Motorentechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Fahrzeugtechnologie, Automobiltechnik, Fahrzeugbau, Produktionsplanung und Fahrzeugsicherheit. Dabei können die folgenden Inhalte auf dem Stundenplan stehen: Hydraulik, Elektronik, (Strömungs-) Mechanik, Mechatronik, Betriebsfestigkeit, Fahrzeugdesign, Projektmanagement und Patentwesen. Möglich ist auch eine Spezialisierung im Bereich alternative Techniken und Werkstoffe, Fachsicherheit, Dynamik, Entwicklung und Elektrik.

Eine Alternative zum Bachelorstudiengang ist ein Duales Studium. Neben den theoretischen Inhalten aus einem Bachelorstudiengang der Fahrzeugtechnik werden praktische Kenntnisse aus der Ausbildung zum /zur Industriemechaniker /-in oder zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in vermittelt. Der Vorteil des Dualen Studiums liegt in der Kombination von Studium und Ausbildung. Auch wird während des Dualen Studiums in der Regel eine enge Bindung zum ausbildenden Unternehmen aufgebaut, was den Sprung in die Berufstätigkeit erleichtern kann.

Wer sich nicht zwingend auf die Fahrzeugtechnik fokussieren muss oder will, der kann aus einer Reihe von alternativen Studiengängen wählen, wie z. B. den grundständigen Studiengängen Fahrzeuginformatik, Luft- und Raumfahrttechnik, Fahrzeugelektronik, Maschinenbau, Meerestechnik, Schiffsbau und Verkehrsingenieurwesen sowie den weiterführenden Studiengängen Schiffbau, Meerestechnik, Luft- und Raumfahrttechnik und Elektromobilität.

4. Tätigkeit

Wer beim Ausbildungsberuf zum /zur Kraftfahrzeugmechatroniker /-in an Blaumann, Latzhose und schwarze Hände denkt, der geht gedanklich schon in die richtige Richtung, denn ein /-e Kraftfahrzeugmechatroniker /-in ist der Nachfolge-Beruf der klassischen Kfz-Mechaniker. Allerdings beschränkt sich dieser Beruf heute nicht mehr nur auf die handwerklichen Tätigkeiten, sondern wurde um elektronische und mechanische Aufgabenbereiche ergänzt. Allein schon die verschiedenen Antriebsarten sowie elektronische Zusatzfeatures machen den Beruf heute vielseitiger und den Tätigkeitsbereich umfangreicher.

Kraftfahrzeugmechatroniker klären per Messung und Fehlerdiagnose, welcher Fehler dem Kraftfahrzeug zugrunde liegt. Anschließend wird das benötigte Reparaturmaterial samt den nötigen Geräten zusammengestellt und die Reparatur begonnen. Nach Schrauben, Löten sowie der Montage und Demontage von Baukomponenten folgt ein Testlauf. Läuft das Kraftfahrzeug wieder störungsfrei, kann es an den Kunden zurückgegeben werden. Zu den Reparaturtätigkeiten kommen zusätzlich Aufgaben in der Unfallinstandsetzung sowie in der Überprüfung und Vorbereitung des Kraftfahrzeuges auf regelmäßig anstehende Untersuchungen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit.

Die Löhne und Gehälter der Kraftfahrzeugmechaniker fallen sehr unterschiedlich aus. Dies liegt vor allem an dem Standort des Betriebes und der Betriebsgröße. Liegt ein Betrieb im ungünstigsten Fall z.B. in Ostdeutschland und handelt es sich zudem noch um eine kleine, freie Werkstatt, so sind die Löhne eher schlecht. Arbeitet man hingegen z.B. bei Tamsen in Bremen, so sind die Löhne im Verhältnis geradezu traumhaft. Selbst das Einstiegsgehalt liegt hier oft deutlich höher als bei Kollegen mit vielen Jahren Berufserfahrung, aber eben aus anderen Betrieben.