*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Restaurantleiter

Datenbasis: 535 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 1.851 € 2.441 € 3.641 €
Baden-Württemberg 1.955 € 2.500 € 3.890 € Jobs Restaurantleiter
Bayern 1.903 € 2.770 € 3.962 € Jobs Restaurantleiter
Berlin 1.817 € 2.173 € 2.699 € Jobs Restaurantleiter
Brandenburg 1.410 € 1.859 € 2.773 € Jobs Restaurantleiter
Bremen 1.927 € 2.366 € 3.008 € Jobs Restaurantleiter
Hamburg 1.945 € 2.519 € 3.812 € Jobs Restaurantleiter
Hessen 1.850 € 2.497 € 3.660 € Jobs Restaurantleiter
Mecklenburg-Vorpommern 1.592 € 2.165 € 3.199 € Jobs Restaurantleiter
Niedersachsen 1.691 € 2.389 € 3.610 € Jobs Restaurantleiter
Nordrhein-Westfalen 1.834 € 2.419 € 3.645 € Jobs Restaurantleiter
Rheinland-Pfalz 1.866 € 2.662 € 3.977 € Jobs Restaurantleiter
Saarland 2.104 € 2.157 € 2.375 € Jobs Restaurantleiter
Sachsen 1.792 € 2.011 € 2.289 € Jobs Restaurantleiter
Sachsen-Anhalt 1.358 € 1.791 € 2.671 € Jobs Restaurantleiter
Schleswig-Holstein 1.767 € 2.528 € 3.112 € Jobs Restaurantleiter
Thüringen 1.447 € 1.908 € 2.846 € Jobs Restaurantleiter

Restaurantleitung - Restaurantleiter / Restaurantleiterin:

1. Gehalt

Als Restaurantleiter liegt das deutschlandweite Gehalt bei 2.441 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 535 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 1.851 € beginnen, Restaurantleiter in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 3.641 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 2.528 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 2.500 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Restaurantleiter in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.288 Euro brutto
  • 30 Jahre = 2.407 Euro brutto
  • 35 Jahre = 2.466 Euro brutto
  • 40 Jahre = 2.441 Euro brutto
  • 45 Jahre = 2.505 Euro brutto
  • 50 Jahre = 2.557 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 2.398 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 2.613 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 2.981 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Der Beruf Restaurantleiter /-in ist kein Ausbildungsberuf, sondern das Ergebnis einer Weiterbildungsmaßnahme. Da eine Weiterbildungsmaßnahme zunächst eine branchennahe Ausbildung erfordert, haben Restaurantleiter meist einen der folgenden Ausbildungsberufe erlernt: Koch /Köchin, Restaurantfachmann /-frau, Hotelfachmann /-frau, Hotelkaufmann /-frau, Fachmann /-frau für Systemgastronomie, Fachkraft im Gastgewerbe.

Ist die Ausbildung in Gastronomie oder Hotelgewerbe erst abgeschlossen, gibt es zahlreiche Weiterbildungen, die alle in eine Position als Restaurantleiter führen können. Die folgenden Zugangsberufe gibt es:

  • Betriebsleiter /-in für Restaurant, Hotel, etc.
  • Betriebswirt für Hotel- oder Gaststättengewerbe bzw. Systemverpflegung
  • Fachwirt /-in im Gastgewerbe
  • Staatlich geprüfte /-r Gastronom /-in
  • Hotelmeister /-in, Küchenmeister /-in, Restaurantmeister /-in

Alternativberufe zum /zur klassischen Restaurantleiter /-in sind beispielsweise der/die Bankettleiter /-in, der/die Gastwirt /-in, der/die Kantinenleiter /-in. Zudem gibt es auch nach der Ausbildung zum /zur Restaurantleiter /-in noch eine Reihe an Weiterbildungsoptionen, die jeweils in Abhängigkeit vom späteren Berufswunsch vergleichsweise variabel besucht werden können. Dazu zählen Managementkurse sowie spezielle Seminare zu Küchenwesen, Lebensmittelhygiene, Werbung, Einkauf, Rechnungswesen, Kalkulation, Betriebsorganisation, Kommunikation und Mitarbeiterführung. Je nach künftigem Aufgabengebiet kann auch eine Weiterbildung im Bereich Tourismus, Freizeitwirtschaft und Animation passend sein.

Weiterbildungen, die befähigen, später die Rolle als Restaurantleiter /-in auszuüben haben daher sowohl theoretische, als auch praktische Inhalte. Praktisch werden die Fähigkeiten im Umgang mit Kunden, mit klassischen Gastronomiethemen und im Rechnungswesen professionalisiert. Dazu kommen Aufgaben einer Führungskraft, die nahezu unabhängig von der Branche zu beherrschen sind. Dabei geht es um die Fähigkeit, zu koordinieren, zu optimieren, Probleme zu erkennen und konstruktive Lösungsansätze zu initiieren.

Restaurantfachleute hegen aber auch nicht selten den Wunsch, ihr eigener Herr zu sein. Auch dazu ist eine Fortbildung zum Restaurantleiter sinnvoll, denn die praktischen Kenntnisse der einzelnen Aufgaben werden hier ergänzt durch betriebswirtschaftliche Inhalte – die zum Leiten eines eigenen Betriebs zwingend nötig sind.

3. Studium

Auch im Restaurant- und Hotelfachbereich gibt es die Möglichkeit, nach der Ausbildung ein Studium anzuschließen oder gar gleich nach der Hochschulreife den Weg Richtung Universität oder Fachhochschule einzuschlagen. Die gängigsten Studiengänge sind ein Hotel- /Tourismusmanagement Studium sowie der Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Business Administration. Gut besucht sind auch Bachelorstudiengänge wie der BWL-Bachelor Tourismus, Hotellerie und Gastronomie oder der Bachelor Hotel- und Restaurantmanagement.

Die meisten Bachelor-Studiengänge beinhalten zumindest ein Praxissemester. Die Studieninhalten haben dabei den Schwerpunkt im Bereich Betriebswirtschaftslehre. Die folgenden Themen sind exemplarische Inhalte eines betriebswirtschaftlichen Studiums mit dem Schwerpunkt Gastronomie:

  • BWL, VWL, Informatik, Wirtschaftsmathematik, Englisch, Statistik, Naturwissenschaften
  • Hotel- und Gastronomiemanagement
  • Mikro- /Makroökonomie
  • Marketing
  • Organisationsentwicklung, Prozessmanagement, Planung
  • Unternehmensführung
  • Unternehmenskommunikation, Corporate Management
  • Personalwesen
  • Warendistribution, Warenlogistik, Warenkontrolle, Vorratshaltung
  • Finanzen, Controlling, Kostenmanagement, Rechnungswesen
  • Recht: Hygienevorschriften, Lebensmittelrecht, Gaststättenrecht
  • Qualitätsmanagement

Mit Schwerpunkt Food, Beverage and Culinary steht unter anderem Warenfachkunde, Kulinaristik und Ernährungskompetenz sowie die Zubereitung un das Anrichten von Speisen auf dem Stundenplan: Mit dem Schwerpunkt Hotellerie werden die folgenden Inhalte ergänzt: Destinationsmanagement, Geschäftstourismus, Gesundheitstourismus, Tourismusmanagement, Tourismusmarketing, Hotelmanagement, Veranstaltungs- /Eventmanagement. Auch wer das Ziel hat, sich im Bereich Gastronomie selbstständig zu machen, kann die vielseitigen Inhalte eines betriebswirtschaftlichen Studiums nutzen.

Noch stärker ausgeprägt ist die praktische Komponente bei einem Dualen Studium, bei dem der/die Student /-in eine klassische Ausbildung mit einem Studium kombiniert. Ein Duales Studium ermöglicht es beispielsweise Fachmann /-frau für Systemgastronomie zu lernen und dabei zeitgleich ein theoretisches Studium zu absolvieren. So können die theoretisch erlernten Inhalte in der Praxis gleich getestet werden.

Gerade im Bereich Gastronomie und Hotelwesen gilt ein Auslandsaufenthalt als wichtiger Bestandteil im Lebenslauf. Absolviert ein Interessent ein Duales Studium bei einem international tätigen Unternehmen, so ist es durchaus nicht selten, dass der Auslandseinsatz fester Bestandteil ist. Dafür sollten künftige Restaurantleiter /-innen bereit sein. Zudem sind unregelmäßige Arbeitszeiten fester Bestandteil des Jobprofils.

4. Tätigkeit

Als Restaurantleiter /-in ist man in erster Linie in Restaurants und Hotels tätig. Je nach Werdegang können Restaurantleiter aber auch ins Veranstaltungsmanagement gehen, im Kurwesen arbeiten, auf einem Kreuzfahrtschiff anheuern, im Catering eine Führungsposition einnehmen oder in Ferien- und Themenparks eine leitende Position behaupten. Das Aufgabenfeld eines Restaurantleiters ist zweigeteilt – in praktische Aufgaben und das Planen, Organisieren und Überwachung von Aufgaben und Abläufen. Als Führungskraft entfallen folgende Aufgaben auf den/die Restaurantleiter /-in:

  • Koordination von Abläufen
  • Personalmanagement
  • Abrechnungsmodalitäten, Kontrolle von Einnahmen und Ausgaben
  • Kontrolle von Speisen und Getränken sowie deren Zubereitung
  • Planung des Wareneinsatzes, Ausarbeitung des Angebots, Kalkulation der Preise
  • Einkauf von Arbeits- und Lebensmitteln, Warenkontrolle
  • Organisation von Renovierungs- und Restaurationsarbeiten
  • Reklamationsmanagement
  • Marketingaktionen, Veranstaltungen
  • Sicherstellung der Einhaltung der geltenden Gesetze

Doch Restaurantleiter sind auch in der Praxis tätig. Hierbei fungieren sie ähnlich wie ihre Kollegen /-innen, die als Restaurantfachleute Gäste bedienen, Essen und Trinken servieren, Rechnungen kassieren sowie den Gastraum in Ordnung halten.

Spricht man über das Gehalt eines Restaurantleiters, muss man stark zwischen den leitenden Angestellten der vielen Fast Food Imbissketten und den Managern von "echten" Restaurants differenzieren. Gerade in den Imbissketten, die oft nach amerikanischen Modellen aufgebaut sind, liegen die Löhne und Gehälter der Restaurantleiter oft stark unter dem, was für diese Arbeit eigentlich üblich ist. In Slowfood Restaurants können die Gehälter der Restaurantleitern oftmals sehr nah an jene von Managern der unteren Managementebene herankommen. Die Stundenlohn liegt aber auch in dieser Branche in Westdeutschland deutlich höher als in Ostdeutschland.

Spricht man über das Gehalt eines/einer Restaurantleiter|Restaurantleiterin, so muss man stark differenzieren zwischen den leitenden Angestellten der vielen Fast Food Imbissketten und den Managern von "echten" Restaurants. Gerade in den Imbissketten, die oft nach amerikanischen Modellen aufgebaut sind, liegen die Löhne und Gehälter der Restaurantleiter|Restaurantleiterinnen oft stark unter dem, was für diese Arbeit eigentlich üblich ist. In Slowfood Restaurants können die Gehälter eines/einer Restaurantleiter|Restaurantleiterin oftmals sehr nah an jene von Managern der unteren Managementebene herankommen. Die Stundenlohn liegt aber auch in dieser Branche in Westdeutschland deutlich höher als in Ostdeutschland.

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