*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt Kalkulator

Datenbasis: 99 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 2.511 € 3.621 € 5.164 €
Baden-Württemberg 2.764 € 4.337 € 6.021 € Jobs Kalkulator
Bayern 2.374 € 3.199 € 4.922 € Jobs Kalkulator
Berlin 2.349 € 3.388 € 4.832 € Jobs Kalkulator
Brandenburg 1.913 € 2.758 € 3.933 € Jobs Kalkulator
Bremen 2.413 € 3.479 € 4.961 € Jobs Kalkulator
Hamburg 2.370 € 3.418 € 4.874 € Jobs Kalkulator
Hessen 2.921 € 4.296 € 4.987 € Jobs Kalkulator
Mecklenburg-Vorpommern 1.573 € 2.268 € 3.234 € Jobs Kalkulator
Niedersachsen 2.291 € 3.304 € 4.712 € Jobs Kalkulator
Nordrhein-Westfalen 2.603 € 4.140 € 6.434 € Jobs Kalkulator
Rheinland-Pfalz 2.469 € 3.561 € 5.078 € Jobs Kalkulator
Saarland 2.388 € 3.443 € 4.910 € Jobs Kalkulator
Sachsen 1.931 € 2.785 € 3.972 € Jobs Kalkulator
Sachsen-Anhalt 1.892 € 2.729 € 3.892 € Jobs Kalkulator
Schleswig-Holstein 2.205 € 3.180 € 4.535 € Jobs Kalkulator
Thüringen 1.856 € 2.677 € 3.818 € Jobs Kalkulator

Kalkulator / Kalkulatorin:

1. Gehalt

Als Kalkulator liegt das deutschlandweite Gehalt bei 3.621 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 99 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 2.511 € beginnen, Kalkulatoren in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 5.164 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 3.180 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 4.337 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als Kalkulator in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 2.962 Euro brutto
  • 30 Jahre = 3.535 Euro brutto
  • 35 Jahre = 3.885 Euro brutto
  • 40 Jahre = 3.418 Euro brutto
  • 45 Jahre = 3.674 Euro brutto
  • 50 Jahre = 4.808 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.054 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 3.954 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 4.545 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Ein /-e Kalkulator /-in ermittelt die Betriebskosten eines Unternehmens. Kalkulatoren gibt es in zahlreichen Betrieben, Verbänden und Organisationen. Sie sind in sämtlichen Wirtschaftsbereichen aktiv. Interessenten für diesen Beruf erhalten Zugang über eine vorherige kaufmännische Ausbildung oder ein Hochschulstudium. Eine klassische Berufsausbildung zum/zur Kalkulator /-in steht nicht zur Verfügung.

Eine naheliegende Ausbildung, die eine Basis für die spätere Karriere als Kalkulator /-in darstellt, wird von Banken und Sparkassen angeboten. Die Lehre als Bankkaufmann /-frau ist ein optimaler Ausgangspunkt für eine Karriere im Finanz- und Rechnungswesen. Bewerber haben einen mittleren Schulabschluss oder die Hochschulreife. Der duale Ausbildungsweg dauert regulär drei Jahre.

Auszubildende im Bereich Bankkaufmann /-frau bearbeiten in der Ausbildung umfassenden Lehrstoff. Als Grundlagen für die Tätigkeit als Kalkulator /-in bieten sich u.A: an:

  • Analyse von Kosten und Erlösen,
  • Aufbereitung und Auswertung von Statistiken,
  • Funktion und Konsequenzen von interner Revision und externen Prüfungen,
  • Unterstützung des Rechnungswesens oder
  • Bearbeitung von Geschäftsvorfällen im Zahlungsverkehr, auch international.

Kalkulatoren haben viele Möglichkeiten für berufsbezogene Fortbildungen. Je nach aktuellem Bedarf bieten sich Aufstiegsweiterbildungen in folgenden Fächern und Bereichen an:

  • Betriebswirt /-in Rechnungswesen,
  • Betriebswirt /-in Controlling oder Geprüfte /r Controller /-in,
  • Hochschulstudium Betriebswirtschaftslehre, Fachbereich Business Administration,
  • Hochschulstudium Industriebetriebswirtschaft,
  • Studium Finanz- und Rechnungswesen/Controlling,
  • Grundstudium Internationale Wirtschaft,
  • Hochschulstudium Wirtschaftswissenschaften oder Wirtschaftsingenieurwesen.

Nach einem Grundstudium sind für Kalkulatoren in einigen Gebieten weiterführende Studien möglich, die einen Masterabschluss oder eine Promotion bringen. Kalkulatoren haben die Möglichkeit, ein eigenes Dienstleistungs-/Beraterbüro einzurichten und selbstständig tätig zu sein. Hierzu bietet sich insbesondere eine Spezialisierung als Baukalkulator /-in an.

3. Studium

Für einen beruflichen Werdegang als Kalkulator /-in nehmen Interessenten mit Hochschulzugangsberechtigung ein Studium auf. Ein geeignetes Studienfach ist Betriebswirtschaftslehre. Die Lehre gehört allgemein zu den Wirtschaftswissenschaften und behandelt den Umgang einzelner Unternehmen mit begrenzten Gütern. Experten der Betriebswirtschaftslehre helfen Organisationen dabei, wirtschaftlich kluge Entscheidungen zu fällen. Grundwissen aus der Volkswirtschaftslehre ist hierfür dienlich. Die Volkswirtschaftslehre betrachtet nicht Einzelbetriebe, sondern die Wirtschaft ganzer Länder. In diesem Feld analysieren Studenten wirtschaftliche Abläufe und entwickeln Empfehlungen für die Politik. Das Studium ist eng verbunden mit den Rubriken Psychologie, Mathematik und Soziologie.

Zu Anfang des Studiums der Betriebswirtschaftslehre befassen sich die Studierenden mit

In Abhängigkeit des Angebotes an der Hochschule entscheiden sich die Studenten für eine oder mehrere Fremdsprachenkurse. Englisch steht häufig im Studienplan, wahlweise meist ebenso Spanisch oder Französisch. Weitere Differenzierungen ergeben sich für die Studierenden im Studienverlauf. Denkbar sind Fächer wie Steuerrecht, Wirtschaftstheorie, Medienökonomik.

Das Studienfach bereitet die Studenten auf Aufgaben als Fach- und Führungskräfte vor. Die Studierenden erlangen betriebswirtschaftliche Kompetenzen und moderne Marketingsachkenntnis. Organisatorische und kommunikative Fähigkeiten sind für angehende Kalkulatoren unabdingbar. Die möglichen Berufsbezeichnungen und Wirkungskreise für Studienabsolventen sind vielfältig:

Wer berufsbegleitend einen Abschluss als Betriebswirt /-in für die Tätigkeit als Kalkulator /-in erarbeiten möchte, besucht eine Fachschule. Das Teilzeitstudium nimmt drei bis vier Jahre Zeit in Anspruch. Nach ihrer staatlichen Prüfung sind Betriebswirte für Rechnungswesen in der Lage, die nachstehenden Aufgaben zu verantworten:

  • Die Erstellung von Monats- und Jahresabschlüssen,
  • Die Erstellung von Betriebsabrechnungen,
  • Die Auswertung von Kostendaten,
  • Die Überwachung von Planungs- und Kontrollsystemen.

Das Rechnungswesen und die Buchführung erledigen Betriebswirte mit spezifischen EDV-Programmen. Bei Interesse erwerben sie außerdem eine Ausbildereignung und begleiten ihrerseits Lehrlinge im Unternehmen.

4. Tätigkeit

Ein Kalkulator bzw. eine Kalkulatorin kann in jedem Unternehmen oder jedem Betrieb unabhängig von der Größe tätig sein. Er/sie ermittelt hauptsächlich Betriebskosten, plant Finanzen, kontrolliert Rechnungen und definiert Unternehmensgewinne oder –verluste. Die Betriebskosten werden von ihnen gegliedert und weiterverwendet. Das dient der Ermittlung von beispielsweise den Stückkosten eines Produktes oder der Kosten für Dienstleistungen.

Kalkulatoren arbeiten im Büro an Bildschirmarbeitsplätzen. Sie berechnen Aufwendungen, die durch Dienstleistungen entstehen. Zur vollständigen Berechnung der Betriebskosten kalkulieren sie noch die Produktionszeiten mit ein. Kalkulatoren legen in Anlehnung an die Marktsituation Angebots- und Verkaufspreise fest. Sie arbeiten Kapitalbedarfsberechnungen aus. Er/sie führt Soll-Ist-Vergleiche durch und ist gelegentlich für Lohn- und Gehaltsabrechnungen zuständig.

In einigen Unternehmen arbeiten Kalkulatoren im Ein- oder Verkauf mit. Als erster Ansprechpartner für Lieferanten und die eigene Einkaufsabteilung zählt die Angebotserstellung zu den täglichen Herausforderungen von Kalkulatoren. Bei der Umsetzung ihrer verantwortungsvollen Aufgabe verhalten sich Kalkulatoren selbstständig und zielorientiert. In einigen Unternehmen leiten sie Mitarbeiterteams. Kalkulatoren finden Anstellung in allen Branchen:

  • Elektroindustrie,
  • Chemieverarbeitung,
  • Architektur- und Baugewerbe,
  • Pharmaindustrie,
  • Fahrzeugbau,
  • Kultur- und Freizeitbereich,
  • Metallverarbeitung oder Maschinenbau,
  • Lebensmittelherstellung,
  • Ver- und Entsorgungsbetriebe.

Das Gehalt kann von Arbeitgeber zu Arbeitgeber variieren. Der Verdienst bzw. das Einkommen hängt nicht zuletzt von dem Arbeitsumfang innerhalb eines Unternehmens ab.

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