*Die Gehaltsspannen werden aus dem Stellenanzeigeninhalt errechnet und entsprechen der marktüblichen Vergütung basierend auf 2 Mio. Gehaltsdatensätzen.

Gehalt IT-Prozess-Management

Datenbasis: 14 Datensätze
Region 1. Quartil Mittelwert 3. Quartil Offene Jobs
Deutschland: 3.398 € 4.821 € 7.199 €
Baden-Württemberg 3.969 € 5.631 € 8.409 € Jobs IT-Prozess-Management
Bayern 3.550 € 5.037 € 7.522 € Jobs IT-Prozess-Management
Berlin 3.180 € 4.511 € 6.736 € Jobs IT-Prozess-Management
Brandenburg 2.588 € 3.672 € 5.483 € Jobs IT-Prozess-Management
Bremen 3.265 € 4.633 € 6.918 € Jobs IT-Prozess-Management
Hamburg 3.605 € 5.114 € 7.637 € Jobs IT-Prozess-Management
Hessen 3.933 € 5.580 € 8.332 € Jobs IT-Prozess-Management
Mecklenburg-Vorpommern 2.498 € 3.544 € 5.292 € Jobs IT-Prozess-Management
Niedersachsen 3.115 € 4.420 € 6.600 € Jobs IT-Prozess-Management
Nordrhein-Westfalen 3.438 € 4.878 € 7.284 € Jobs IT-Prozess-Management
Rheinland-Pfalz 3.342 € 4.741 € 7.080 € Jobs IT-Prozess-Management
Saarland 3.231 € 4.584 € 6.845 € Jobs IT-Prozess-Management
Sachsen 2.614 € 3.708 € 5.537 € Jobs IT-Prozess-Management
Sachsen-Anhalt 2.561 € 3.634 € 5.427 € Jobs IT-Prozess-Management
Schleswig-Holstein 2.984 € 4.234 € 6.322 € Jobs IT-Prozess-Management
Thüringen 2.616 € 3.711 € 5.541 € Jobs IT-Prozess-Management

IT-Prozess-Management:

1. Gehalt

Als IT-Prozess-Manager liegt das deutschlandweite Gehalt bei 4.821 € pro Monat. Diesen Wert haben wir auf Basis von 14 Datensätzen ermittelt, die wir in den letzten zwei Jahren erfasst haben. Hinsichtlich der Gehaltsspanne ist festzustellen, dass die unteren Monatsgehälter bei 3.398 € beginnen, IT-Prozess-Manager in den oberen Regionen jedoch auch bis zu 7.199 € und mehr verdienen können.

Wie bei nahezu allen Berufen, hat neben vielen anderen Faktoren auch der Standort des Arbeitgebers individuellen Einfluss auf die Höhe des Gehalts. So beträgt das monatliche Durchschnittsgehalt im nördlichsten Bundesland der Republik ungefähr 4.234 €. Arbeitet man hingegen im Süden, so kann man beispielsweise in Baden-Württemberg mit einem durchschnittlichem Gehalt von 5.631 € rechnen. Insoweit ist anzumerken, dass die Analyse unserer Daten bundesweit regelmäßig zu dem Ergebnis führt, dass die Gehälter im Süden Deutschlands tendenziell über denen im Norden liegen. Jedoch ist dabei - wie auch beim Vergleich des Verdienstes in städtischen Gebieten mit denen auf dem Land - zu beachten, dass die Lebenshaltungskosten oft parallel zu den Gehältern steigen.

Tabellarisch stellt sich das Gehalt als IT-Prozess-Manager in Abhängigkeit vom Alter wie folgt dar

  • 25 Jahre = 4.246 Euro brutto
  • 30 Jahre = 5.590 Euro brutto
  • 35 Jahre = 5.590 Euro brutto
  • 40 Jahre = 4.728 Euro brutto
  • 45 Jahre = 4.420 Euro brutto
  • 50 Jahre = 5.450 Euro brutto

Auswirkung der Firmengröße auf das Monatsgehalt

  • bis 500 Mitarbeiter = 3.086 Euro brutto
  • 501 bis 1000 Mitarbeiter = 4.512 Euro brutto
  • über 1000 Mitarbeiter = 6.295 Euro brutto
2. Ausbildung / Weiterbildung

Wer IT-Prozessmanager oder IT-Prozessmanagerin werden möchte, sucht nach diesem Ausbildungsberuf vergebens, denn so wird eine Person bezeichnet, die alle im Betrieb laufenden IT-Prozesse kennt oder neue Prozesse einführt – und dafür gibt es keine klassische Ausbildung. Das heißt auch, dass Menschen mit dem Berufswunsch „IT-Prozessmanager /-in“ sich in mehreren Schritten ihrem Traumberuf nähern werden.

Schritt 1 ist eine Ausbildung im IT-Bereich. Dabei stehen die folgenden Ausbildungsberufe zur Wahl:

Nach der Ausbildung und einigen Jahren Berufspraxis steht Schritt 2 an: die Weiterbildung. Und hier ist die Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten noch viel größer als im klassischen Ausbildungsbereich:

  • Betriebswirtschaftliche Weiterbildungen zum /zur Fachwirt /-in für Computer-Management oder zum /zur Betriebswirt /-in für Informationsverarbeitung
  • Technische Weiterbildungen zum Techniker der Informatik dem Schwerpunkt Betriebsinformatik oder Netzwerktechnologie oder technische Informatik oder Medien- und Informationssysteme
  • Thematische Weiterbildungen zum /zur IT-Administrator /-in, IT-Berater /-in, IT-Sicherheitstechniker /-in, IT-Entwickler /-in, IT-Kundenbetreuer /-in, IT-Lösungsentwickler /-in, IT-Ökonom /-in, IT-Projektkoordinator /-in, IT-Trainer /-in, IT-Vertriebsbeauftragte /-r, IT-Projektleiter /-in, IT-Qualitätssicherungskoordinator /-in, IT-Sicherheitskoordinator /-in, IT-Tester /-in

Ebenso gibt es eine klassische Weiterbildungsmaßnahme, die als Weiterbildung zum IT-Prozess-Manager bezeichnet wird und mit einer Prüfung vor der IHK abschließt. Wer diese Weiterbildung absolvieren möchte, muss analytisch denken können und IT-Systeme begreifen.

Durchsetzungsstarke, verantwortungsbewusste Menschen werden in der Branche gebraucht, die sich durch Organisationstalent und Kritikfähigkeit gleichermaßen auszeichnen und sich sowohl in Hardware- als auch in Software-Angelegenheiten einarbeiten können. Inhaltlich lehnt sich die Weiterbildungsmaßnahme an die Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker an, denn in der Wirtschaft werden verstärkt Prozesse mithilfe der IT automatisiert. Wer nach der Weiterbildung als IT-Prozessmanager /-in arbeitet, kann zum /zur IT-Projektleiter /-in aufsteigen.

3. Studium

Wer in der IT Karriere machen möchte, arbeitet nach Aus- und Weiterbildung zunächst als Prozessmanager /-in. Wer über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann diese natürlich nutzen, um ein Informatikstudium aufzunehmen. Dabei erwartet angehende Informatiker ein intensives Lernpensum in diesen Themenbereichen:

  • Mathematik, Statistik, Algorithmen, Statistik, Physik
  • Datenstrukturen, Datenbanken, Betriebssysteme, Informationssysteme
  • Programmierung Multimedia, Rechnerarchitektur, Software-Engineering
  • Mechaniker, Compilerbau, Bioinformatik, Biogeografie, Thermodynamik

Nach einem grundlegenden Informatikstudium müssen Absolventen sich entscheiden, die IT-Kenntnisse zu professionalisieren oder sich zu spezialisieren. Es sind Spezialisierungen auf zahlreichen Fachgebieten möglich:

  • Bioinformatik: Informatik, Mathematik, Biologie, Chemie
  • Fahrzeuginformatik: Informatik, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik
  • Ingenieurinformatik: Maschinenbau, Informatik, Mathematik
  • Medieninformatik: digitale Medien – Konzept und Umsetzung
  • Umweltinformatik: Informatik, Ökologie, Naturwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften
  • Verwaltungsinformatik: Informatik, Recht, Verwaltungswissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften
  • Wirtschaftsinformatik: Betriebswirtschaftslehre, Informatik

Wer sich in einem dieser Fachbereiche spezialisiert hat, kann beispielsweise als IT-Prozessmanager /-in einsteigen, und seine ersten praktischen Berufserfahrungen sammeln. Mit ausreichend Praxis als Basis lässt es sich leichter ins Projektmanagement einsteigen, was der Position IT-Projektleiter entspricht. Gerade in den Spezialdisziplinen sind Fachkräfte gefragt, die die Abläufe kennen und nicht nur die IT verstehen, sondern auch Fachwissen in einem anderen Metier besitzen. Fundiertes Fachwissen erlaubt IT-Projektleitern, Prozesse so zu optimieren, dass sie für ein Unternehmen effizient und wirtschaftlich werden.

Für IT-Prozessmanager /-innen mit akademischen Grad gilt: Ein Aufstieg ins Management wird in der Regel nur eine Frage der Zeit sein. Und vielleicht ist es auch in die Betriebsleitung nicht weit. Wer dann Nachhilfebedarf in Führungsthemen hat, kann sich die fehlenden Kenntnisse in entsprechenden Fachseminaren aneignen. Hier sind sowohl rechtliche Details wissenswert, als auch die Themen Kommunikation, Führung, Werte und Strategie.

4. Tätigkeit

IT-Prozess-Manager sind Führungsfachkräfte und arbeiten in den Bereichen der Datenverarbeitung. Unternehmen fordern optimale IT-Systeme. Das heißt, dass ein IT-System entweder ein aktuelles Problem (z.B. ein Qualitätsproblem) lösen muss oder einen Ablauf, einen Prozess, so vereinfachen muss, dass dieser so einfach wie möglich und damit auch kosteneffizient wird. An dieser Stelle sind IT-Prozess-Manager /-innen gefordert. Sie können in IT-Betrieben angestellt sein, in IT-Abteilungen von Unternehmen oder als selbstständige IT-Berater /-innen arbeiten.

Zunächst führen sie eine Analyse durch, was vorhanden ist und was benötigt wird. Das heißt ganz praktisch, dass der aktuelle Prozess verstanden und auf Papier gebracht werden muss. Nun bringen sie ihr IT-Wissen ein und schlagen vor, wie der Prozess mithilfe der passenden IT-Infrastruktur optimiert werden kann. Optimierung kann hier vielerlei bedeuten. Meist geht es um schlankere Prozesse, die weniger kosten. Aber auch Qualitätsmanagementsysteme folgen einer bestimmten IT-Prozesskette, die nach definierten Standards und Vorgaben prüft und ggf. anmerkt, dass hier Qualitätsmängel vorhanden sind.

Wird die Idee angenommen, so wird ein Plan zur Umsetzung erarbeitet – inklusive Zeit-, Budget- und Ressourcenplan. Anschließend ist der /die IT-Prozessmanager /-in oft noch für die reibungslose Umsetzung der Prozessoptimierung zuständig.

Das durchschnittliche Einkommen dieser Führungskräfte liegt bei etwa 55.000 EUR im Jahr für eine wöchentliche Arbeitszeit von 40 Stunden. Dabei ist der Verdienst u. a. abhängig von der Berufserfahrung und der Qualifikation.

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