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Streik so weit das Auge blickt

Obwohl uns nicht jeder dieser Arbeitskämpfe so akut betrifft, wie der der Lokführer, so wird derzeit gestreikt was das Zeug hält. Seit gut drei Wochen wird bei der Bahn gestreikt. Mal kürzer, mal länger. Und das auch nicht jeden Tag. Wie lange das ganze anhalten soll, darüber schweigt sich die GdL (Gewerkschaft der Lokführer) noch aus. Gesprächsbereitschaft sei generell vorhanden, doch hier warte man erst einmal ab, was von der Gegenseite kommt.

In Ostdeutschland gingen in dieser Woche die Lehrer auf die Straße. Hier geht es um 3 Prozent mehr Geld sowie eine Einmalzahlung von 50 Euro. Mittlerweile befindet sich die Gesprächspartner jedoch wieder in den Verhandlungen.

Auch bei der Telekom gab es diese Woche Tarifverhandlungen. Und auch diese sind gescheitert. So bahnt sich, Medienberichten zufolge, auch hier ein Streik an. Ob es soweit kommen wird und wie umfangreich dieser aussehen wird, soll sich am heutigen Donnerstag entscheiden. In den Verhandlungen ging es darum, dass mindestens 170 Euro mehr monatlich gezahlt werden solle. Die Vergütung von Azubis solle um 70 bis 90 Euro angehoben werden und auch die Bezüge von Beamten sollen angehoben werden.

Wer über Ostern nach Mallorca will, könnte unter Umständen Probleme bekommen, hinzukommen. Die Mitarbeiter der Flughäfen der spanischen Insel wollen ausgerechnet über Ostern die Arbeit niederlegen und so gegen die drohende Privatisierung streiken. Der Arbeitskampf soll insgesamt 22 Tage betreffen.

Quellen: Süddeutsche (Lokführer), T-Online (Lehrer), Welt Online (Telekom), Focus Online (Mallorca)

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